gamescom Ersteindruck - Sniper: Ghost Warrior 3 (PC, PS4, Xbox One)

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gamescom Ersteindruck - Sniper: Ghost Warrior 3 (PC, PS4, Xbox One)

Beitragvon thomary » Mi 5. Aug 2015, 23:18

CI Interactive macht mit Sniper: Ghost Warrior 3 den dritten Anlauf, das Shootergenre aufzumischen. Die gamescom-Präsentation zeigte, dass man sich beim polnischen Entwicklerstudio auf einem guten Weg befindet. Wir erklären, warum.

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Ein Fokus auf Realismus

City Interactive verspricht, dass Sniper: Ghost Warrior 3 einen großen Fokus auf den Realismus legen wird: Ressourcen sollen knapp sein, Waffenmodelle und Munition stammen aus der Realität, inklusive Kugeln, die ihr Ziel verfolgen können, und die Position eurer Spielfigur soll die Genauigkeit eures Zielens beeinflussen: Wenn das Snipergewehr irgendwo abgestützt werden kann, beispielsweise auf einer Mauer, aber auch dem eigenen Arm oder Bein, schießt es sich natürlich deutlich besser.

Natürlich gibt es aber noch viel mehr als nur Scharfschützengewehre: Während der Gameplaypräsentation zeigte man uns auch den Einsatz einer Drohne, mit der man das Schlachtfeld auskundschaften kann, ebenso wie andere Waffen, seien es Pistole oder Maschinengewehre. Eine wichtige Rolle spielt das Crafting: So können nicht nur Waffen verbessert, sondern auch Kugeln hergestellt werden. Dafür sind bis zu vier Ressourcen notwendig – Darunter Kugeln, explosives oder elektronisches Material – die wie schon erwähnt recht knapp sein sollen.

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Mehr eigene Ansätze

Im Unterschied zum Vorgänger setzt Sniper: Ghost Warrior 3 nicht mehr auf lineare Level, sondern auf größere Maps, die eine Vielzahl eigener Ansätze zulassen sollen. In der uns gezeigten Mission ging es beispielsweise um die Verteidigung eines Dorfes – Welche Straßen man mit Minen und welche Brücken mit Sprengstoff ausstattet, bleibt einem selbst überlassen. Dennoch kann die Spielfigur in einen speziellen Sichtmodus wechseln, der einem Hilfestellungen gibt: Hier kann Sprengstoff platziert, dort Reifen zerstochen werden. Wer es anspruchsvoller haben möchte, verzichtet darauf.

Bei den Spielmechaniken hat man somit einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Auch Dinge wie Kletter- und kleinere Sprungeinlagen waren bereits zu sehen, zudem darf man sich auch hinters Steuer von Fahrzeugen klemmen. Auch wenn das Ganze einen teilweise noch holprigen Eindruck machte, was angesichts des Pre-Alpha-Status von Sniper: Ghost Warrior 3 auch nicht verwunderlich ist, so wirkten die Elemente schon relativ vielfältig und durchdacht, auch wenn die Hilfestellungen insgesamt recht umfassend scheinen – Wir sind gespannt, welche Schwierigkeitsstufen Sniper: Ghost Warrior 3 am Ende bereithält. Gut gefallen haben uns schon jetzt Überreste vorheriger Einsätze, wie verbleibende Rauchwolken, die noch immer an anderen Stellen auf der Map erkennbar waren.

Fazit: Ein Schritt nach vorne

Alles in allem war auf der gamescom schon deutlich erkennbar, dass Sniper: Ghost Warrior 3 viele Schritte nach vorne gemacht hat und den Vorgänger in vielen Aspekten übertrumpfen wird – Seien es die größeren Maps oder die ausgefeilteren bzw. schlichtweg zahlreicheren Mechaniken. Wir hoffen, dass dieses Mal dann auch der Feinschliff passt und die KI weiß, was zu tun ist. In letzteren Bereich konnte oder wollte uns CI Games noch keine echten Einblicke geben und die KI war einer der Knack- und Schwachpunkte der beiden Vorgänger. Wir werden spätestens im nächsten Jahr erfahren, ob man hier nachbessern konnte, denn dann wird Sniper: Ghost Warrior 3 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen.

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