gamescom-Vorschau: Dreadnought - Und auf einmal spielt Mey einen Shooter

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gamescom-Vorschau: Dreadnought - Und auf einmal spielt Mey einen Shooter

Beitragvon Meykota » So 21. Aug 2016, 14:18

Wenn wir uns Termine für die aktuelle gamescom machen, ist es eigentlich auch immer wichtig, dass wir uns im Vorfeld richtig darüber informieren, was uns da eigentlich für ein Spiel erwartet, sodass wir nicht vollends auf die Nase fallen. Tja, wenn man sich einmal nicht richtig informiert, sitzt man dann eben plötzlich in einem Weltraumshooter und hat keine Ahnung, was man eigentlich tut und warum man das tut. So erging es mir auf der gamescom 2016 – warum ich bei Dreadnought aber doch gerockt habe (also, zumindest aus meiner Sicht), verrate ich euch in unserer Vorschau zum Weltraumshooter.

Als ich gefragt wurde, ob ich mir auch Dreadnought mit anschauen möchte, habe ich natürlich kurz geschaut, was es für ein Spiel ist – nur irgendwie kam ich nicht ganz bis zu dem Wort Shooter. Ich habe Raumschiffe gesehen und dachte – warum auch immer – dass es sich um eine Weltraumsimulation handelt. Also buchte ich den Termin und dachte auch nicht weiter drüber nach, bis ich dann beim Termin zu Dreadnought saß und mir erklärt wurde, dass wir gleich an einem 8-vs-8-Gefecht mit den Kollegen in Houston teilnehmen würden. Okayyy. Schon da war mir klar, dass ich irgendwie im falschen Spiel saß, bzw. dass ich mich nicht richtig informiert hatte. War ein wenig dumm gelaufen, aber interessant war es natürlich trotzdem.

Bevor ich dann selbst Hand anlegen durfte, wurde selbstverständlich noch ein wenig über Dreadnought gesprochen. Demnach wird es mehr als 50 verschiedene Schiffe geben, sodass ihr beispielsweise zwischen verschiedenen Sniperschiffen oder Scouts wählen könnt. Jedes Schiff verfügt dabei über eine ganze Latte verschiedener Fertigkeiten und Fähigkeiten, die ihr euch recht individuell anpassen könnt, sodass das Schiff sich am Ende auch so steuern lässt, wie ihr das gerne hättet. Im richtigen Spiel müsst ihr euch natürlich alles freischalten, wenn ihr es benutzen möchtet. In der Version, die wir gespielt haben, war bereits alles freigeschaltet. Und dann ließ man mich auf die anderen Schiffe los.

Zugegeben, zu Beginn dachte ich, dass ich eh irgendwie gleich als Erste draufgehen würde, doch ich hielt mich erstaunlich gut. Zu Beginn suchte ich mir einen Scout von der Marke Corvette aus. Mit diesem Schiff konnte ich beispielsweise zum Tarnmodus wechseln und war recht schnell, nur meine Schüsse haben kaum etwas ausgemacht, sodass ich doch sehr schnell in den staubigen Wüstensand des Planeten biss. Nach vier hartnäckigen Toden, in denen ich den Scout meistern wollte, empfahl man mir doch ein anderes Raumschiff. Schweren Herzens versuchte ich mich am Sniper – und war ganz verzückt! In Shootern bin ich also kein Scout, sondern eher diejenige, die sich irgendwo versteckt und schießt. Nur das mit dem Verstecken war jetzt ein wenig schwieriger. Der Sniper war recht langsam und ungelenk, sodass ich schon einmal nur froh war, in die Reichweite eines Gegners geflogen zu sein – selbstverständlich mitten im offenen Gelände und somit ein super leichtes Ziel für alle. Aber ich war gut – für meine Verhältnisse jedenfalls. Immerhin konnte ich mich am Ende auf den drittletzten Platz kämpfen, was ich zu Beginn gar nicht gedacht hätte. Ich war schon irgendwie stolz, auch wenn ich den Sinn von Shootern und kompetitiven Spielen niemals verstehen werde.

Gesteuert wurde übrigens ganz klassisch über WASD und dann gab es noch zwei Tasten, mit denen man die Flughöhe bestimmen konnte. Geschossen wurde dann jedoch ganz normal über die Maustasten, wobei man mit der rechten Maustaste entsprechend heranzoomen konnte – super praktisch für den Sniper. Über die Tasten 1 bis 4 gab es dann noch verschiedene Sonderfertigkeiten wie beispielsweise beim Sniper das Unsichtbarmachen oder das Versenden von Raketen. An sich ist die Steuerung schon eingängig, man muss nur daran denken, dass die Schiffe nicht immer auch in die Richtung schießen, in die eure Kamera guckt. Oft müsst ihr demnach nachjustieren und auch euer Schiff in die richtige Richtung gucken lassen.

Für mich war Dreadnought eine interessante Erfahrung, die ich doch ganz gut bewältigt habe, auch wenn es für mich kein Spiel ist, auf das ich nun brennend warte. Für Fans von Shootern ist es jedoch garantiert einen Blick wert und wenn ihr euch dann noch für Raumschiffe interessiert, kann ich euch den Titel nur wärmstens ans Herz legen.

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