Batman: Arkham Knight (Xbox One) im Test - (Über-) Ambitionierter Ritter auf Speed

Ihr seid euch nicht sicher, ob ihr euch ein bestimmtes Spiel kaufen wollt? Dann haben wir hier für euch Tests zu aktuellen Spielen.
Benutzeravatar
thomary
Chefredaktion
Beiträge: 3959
Registriert: So 4. Mai 2014, 14:49
Zocker-Vorliebe: PC und Konsole - Multi-Künstler
Wohnort: Leipzig
Hat sich bedankt: 606 Mal
Danksagung erhalten: 676 Mal
Kontaktdaten:

Batman: Arkham Knight (Xbox One) im Test - (Über-) Ambitionierter Ritter auf Speed

Beitragvon thomary » Di 30. Jun 2015, 15:08

Die britischen Rocksteady Studios schicken Batman zum dritten Mal in den Einsatz. In Batman: Arkham Knight hat er nicht nur zahlreiche neue Aufträge und einen ominösen Widersacher, sondern auch einen ganz neuen Begleiter bei sich: Das Batmobil. Wie sich Rocksteadys wahrgewordene Vision des „Next-Gen“ Arkham-Titels auf Xbox One schlägt, verrät unser Test.

Bild


Toll inszeniert

Es ist keine Frage: Batman: Arkham Knight ist genial inszeniert. Die Handlung ist flott, die Sequenzen überzeugend, die Figuren unglaublich griffig. Nur Batman bleibt hin und wieder ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Auch nach der emotionalsten Szene in der Geschichte kehrt Gothams Beschützer wieder ein wenig zu schnell zur souveränen Routine zurück, was aber nicht zuletzt dem linearen und gescripteten Charakter vieler Spielelemente geschuldet ist.

Kritik an deutschen Übersetzungen kann man gerade im Comic-Bereich immer üben, doch wir halten die deutsche Synchronisierung für phänomenal. Noch dazu ist Rocksteady eines der wenigen Studios, die eine herausragende Soundabmischung auch auf TV-Lautsprechern vorweisen können, sofern die richtigen Einstellungen zu Spielbeginn getroffen werden.

Ein klein wenig zu kurz kommt in Batman: Arkham Knight Batmans innerer Kampf gegen den Joker – Spieler des Vorgängers wissen bereits, dass Batman Jokers Gene in sich trägt. Somit tritt dieser im Spiel dauerhaft in Erscheinung, echte Konsequenzen von Batmans Aussetzern gibt es aber nicht. Umso überzeugender sind aber an sich Jokers Auftritte, die gekonnt in die ohnehin flotte und verflochtene Handlung eingewoben werden und hin und wieder auch für Überraschungen gut sind. Fraglich bleibt derweil dauerhaft, wieso eigentlich zahlreiche Figuren auch zum Zeitpunkt der Ereignisse bereits über diverse Aspekte von Batmans Schicksal Bescheid wissen – Offensichtlich soll hier direkt auf ein offensichtliches „Finale“ zugesteuert werden. Direkter hierauf eingehen wollen wir nicht, um Spoiler zu vermeiden.

Bild
Die Kulisse ist toll!


Best of Batman

Während die Story ruckzuck an Fahrt aufnimmt und Gotham als detaillierten Schauplatz etabliert, braucht das Gameplay erschreckend lange, um da mitzukommen. Was sich Rocksteady in den ersten Stunden leistet wirkt wie ein gewolltes, aber nicht gekonntes „Best of Batman Arkham“, in dem man die Spieler von einem Highlight zum nächsten scheucht. Die komplette Handlung scheint darauf ausgelegt zu sein, möglichst viele Highlights in kurze Zeit zu packen. Wesentliches Problem darin: Die Tiefe fehlt.

Während so bestimmte Dinge wie „Explosivgel 1x einsetzen“ auf der Checkliste der Entwickler wohl einfach abgehakt wurden, ist diese Schwäche insbesondere in Bezug auf das Batmobil ärgerlich. In dieser schwachen Anfangsphase muss man ständig in den mobilen Begleiter einsteigen oder dessen Fernsteuerung aktivieren, um dann irgendeine kleine Winde zu bewegen oder Ähnliches. Und all diese Dinge wirken wirklich „gemacht“, teilweise beinahe so, als ob das Level schon längst fertig war, aber dann der Designer um die Ecke kam und anwies, dass noch eine Batmobil-Szene benötigt wird.

Nach einigen Stunden in Batman: Arkham Knight kommt dann endlich der Punkt, an dem das alles besser wird: Die Elemente werden vielfältiger, auch durch die Einführung immer neuer Nebenmissionen, und darüber hinaus komplexer und tiefgehender. Dann findet auch das nach wie vor coole Freeflow-Kampfsystem endlich zu alter Stärke und die Kämpfe erreichen die Schwierigkeit und Tiefe, die wir von ihnen erwarten.

Bild
Am Anfang ist alles auf großartige Effekte ausgelegt, aber insgesamt zu lasch.


Gotham: Von der leeren Kulisse zum detaillierten Schauplatz

Apropos Schwierigkeit: Während man sich an einigen Stellen – insbesondere bei den Nebenaktivitäten – durchaus die Zähne ausbeißen kann, ist die insgesamte Schwierigkeit von Batman: Arkham Knight nicht allzu hoch angesetzt, zumindest dann, wenn man sinnvolle Fertigkeitenupgrades verwendet und auch mit diesen umzugehen weiß. Entscheidend ist hier, was man selbst benutzt, nicht, was in einem Guide steht. Durch die Vielfältigkeit an verschiedenen Werkzeugen, Einsatzmöglichkeiten und Herangehensweisen gibt es keine Lösung A, die immer klappt und auch keine Lösung B, die schief geht. Das ist cool. Wenn doch mal was schief geht, nerven die langen Ladezeiten nach dem Tod.

Im Verlaufe der Spielzeit werden jede Menge Nebenaktivitäten eingeführt und endlich hat auch der Schauplatz Gotham einen Sinn: Zunächst ist die Stadt nämlich nur eine leere Kulisse. Mit der Zeit und mit mehr Aufträgen entwickelt sie sich endlich zu einem richtigen Schauplatz, der mit überwältigenden Details aufwartet. Diese und die großartigen Effekte wie der dauerhafte Regen waren Rocksteady aber wichtiger als ein glaubwürdiges Open-World-Konzept, denn insbesondere das KI-Verhalten in der Open-World stammt bestenfalls aus der PS3-Ära. Immer gleiche und merkwürdige Reaktionen auf Batmans Erscheinen und das regelmäßige Hängenbleiben der KI an Hindernissen sorgt nicht gerade für Glaubwürdigkeit und nagt hin und wieder an der Atmosphäre.

Wie schon erwähnt sorgen dann die Nebenaufträge endlich für die Vielfalt und Tiefe, die wir von Batman: Arkham Knight erwartet haben – Aber auch nur, wenn man sie differenziert betrachtet. Bei einer Art von Nebenmission – Zum Beispiel beim Aufspüren von Waffenlagern oder beim Ausschalten bestimmter Drohnen – handelt es sich nämlich immer um ein und dasselbe Element, welches nur mehrfach zum Einsatz kommt. Hier gibt es keine Überraschungen, keine nachträglichen Finessen, nur pures Recycling.

Bild
Die Nebenmissionen halten coole Elemente bereit.


Als Rambo durch die City

Diese fehlender Abwechslung innerhalb eines Elements fällt glücklicherweise nicht allzu stark ins Gewicht, denn nahezu alle dieser Missionen machen wirklich Spaß und man erledigt sie in einem ausreichenden Abstand, sodass nicht wirklich Langeweile aufkommen kann. Eines fällt aber dennoch immer wieder ins Auge: Das Batmobil ist eine wirklich fragwürdige Designentscheidung.

Beim Batmobil fällt das Elementerecycling stärker ins Gewicht als bei anderen Gameplayteilen, denn die Kampfszenen gegen diverse Drohnen werden wirklich häufig aus der Trickkiste gekramt, ebenso wie die Verfolgungsjagden oder das Ausschalten spezieller Drohnen, die nur von hinten erledigt werden können.

Wir müssen sagen, dass uns diese Szenen in Batman: Arkham Knight durchaus Spaß gemacht haben – Das Batmobil steuert sich flink und macht die Kämpfe gegen die Widersacher zu adrenalingeladenen Actionszenen, die brachial und visuell beeindruckend ausfallen. Doch genau das macht sie auch so schwierig: Rocksteady treibt hier das dauerhaft betriebene Effektefeuerwerk auf die Spitze, und zwar nicht nur im Hinblick auf die Waffeneffekte, sondern auch durch die pausenlose Zerstörung: Batman wütet mit seinem Batmobil auf ganz schlimme Weise in Gotham und regelmäßig werden ganze Fassaden zerlegt. Natürlich bleiben diese Zerstörungen ohne Konsequenzen und sind beim nächsten Mal wieder repariert – Stichwort glaubwürdiges Open-World-Konzept – aber man fragt sich: Würde der Beschützer Gothams das tun? Muss das sein? Darüber hinaus nervt die unsägliche Slow-Motion-Kamera, durch die wir nicht nur einmal am Ziel vorbeigerauscht sind.

Bild
Gibt's was zum Zerstören?


Alles in einer Nacht

Letztendlich lässt sich alles darauf zurückzuführen, dass Batman: Arkham Knight an einigen Stellen schlichtweg überambitioniert scheint. Man wollte wohl nicht nur die Vorgänger übertreffen, sondern möglichst auch noch die Errungenschaften mit der neuen Konsolengeneration deutlich machen. Das ist nur teilweise gelungen: Während einerseits das visuelle Erlebnis durch zahlreiche Effekte, dichten Regen und daraus resultierende Spiegelungen beeindruckend ist, stellt man beim genauen Hinsehen fest, dass dadurch viele technische Macken wie starkes Aliasing (Kantenflimmern) und deutliche Umgebungs-Pop-Ups gekonnt überdeckt werden. Darüber hinaus kommt es insbesondere in Batmobil-Szenen zu leichten Framerateeinbrüchen und im späteren Spielverlauf zu kurzen Freezes. Hin und wieder ist die Hardware mit Batman: Arkham Knight also überfordert.

Bei all der inhaltlichen Fülle, die auf lange Sicht durchaus beeindruckend ist, da Batman: Arkham Knight wirklich nicht allzu schnell die Puste ausgeht, fällt einem dann auch auf, wie viel Handlung und Nebenhandlung Rocksteady da in eine Nacht gepackt haben will. Und während die Story ebenso wie die Nebenaufgaben fesselt und einen nicht so schnell loslassen, fängt das dichte Gewebe bei genauerer Betrachtung an zu bröckeln, zumindest dann, wenn man gute Stories aus Büchern und Filmen gewohnt ist.

Das Alles kann nicht in einer Nacht geschehen und schon gar nicht, wenn einem überall Zeitdruck vorgegaukelt wird, den es de facto natürlich gar nicht gibt. Dazu greift Batman: Arkham Knight zu sehr auf Scripts und lineare Abläufe innerhalb seiner Open-World-Kulisse zurück. Denn auch wenn etwas noch so gefährlich scheint – Das wichtige Event wird erst dann ausgelöst, wenn wir eine bestimmte Stelle überschreiten. Schaffen wir den Kampf nicht, ziehen wir vorläufig einfach weiter. Abschließen können wir jede beliebige Aufgabe ja auch später noch.

Der Riddler ist los

Am Hinterfragen der Geschichte sollte man sich also nicht allzu lange aufhalten. Seine Gehirnzellen kann man aber lange und ausführlich mit anderen Dingen beschäftigen, nämlich den Rätseln des Riddlers. Wir möchten nur so viel sagen: Ihre Anzahl ist überwältigend und die Qualität der Herausforderungen ist hoch, aber wirklich gut lösbar. Bis man hier alles gesehen hat, geht die eine oder andere Bonusstunde für Batman: Arkham Knight drauf.

Bild
Der Riddler hält uns mit tollen Rätseln auf Trab.


Fazit: Überambitionierter Dark Knight

Batman: Arkham Knight ist in einigen Momenten großartig, ebenso aber überambitioniert und stellenweise wirklich schwach, was Story und Inhalt angeht. Gotham entwickelt sich glücklicherweise im Verlaufe der Spielstunden von einer nutzlosen Kulisse hin zu einem brauchbaren und überaus detaillierten Schauplatz voller Beschäftigungen. Wieso der Fokus aber auf reinem Effektefeuerwerk liegt und Batman als Beschützer der Stadt mit seinem zerstörerischen Batmobil dort pausenlos herumwütet, konnten wir bis zum Ende des Spieles nicht beantworten. Die zahlreichen, teilweise zu kurz ausgefallenen Batmobil-Szenen sind ebenso brachial-spektakulär und toll spielbar wie fragwürdig und etwas abwechlungsarm.

Der Eindruck, von einem Highlight zum nächsten gescheucht zu werden, tut sich in Batman: Arkham Knight aber noch öfter auf. Insbesondere die ersten Spielstunden wirken wie eine „Best of Batman Arkham“ Sammlung der bisherigen Ableger mit dem Batmobil als Erweiterung, ohne genügend Tiefe und Substanz zu bieten. Über die Spielzeit hinweg verflüchtigt sich dieser Eindruck zum Glück größtenteils, denn mit mehr Upgrades und Fähigkeiten erreichen die meisten Komponenten endlich die Tiefe, die wir von Batman: Arkham Knight erwartet haben. Ebenso fällt aber das deutliche Recycling einzelner Spielelemente auf, was an der Atmosphäre nagt.

Dass Einiges dabei ein wenig zu linear und beschränkt gehalten ist und manche Gameplay- und KI-Situationen der aktuellen Konsolengeneration insbesondere in Bezug auf die Open-World nicht angemessen sind, lässt sich noch dazu nicht abstreiten. Ebenso hat die Story ärgerliche Schwächen. Es kann einem nicht in mehreren Handlungssträngen Zeitdruck vorgegaukelt werden, wenn es de facto überhaupt keinen gibt und man die Zeitkomponente in Batman: Arkham Knight am besten ohnehin ignorieren sollte. Von dem mysteriösen Wissen der Figuren über die Story fangen wir nun gar nicht nochmal an – Batman: Arkham Knight ist ein solides und spaßiges Spiel, das sich hin und wieder nicht genügend Zeit für Tiefe nimmt und in einigen Aspekten äußerst fragwürdig ausfällt.

Pro Contra
+ Nach wie vor ansprechendes Freeflow-Kampfsystem mit Tiefe - Batmobil sinnlos auf Zerstörung ausgelegt
+ Zahlreiche Herausforderungen - Nervige und sinnlose Slowmotion-Kamera
+ Ansprechende und zahlreiche Rätsel - Leichte Framerateeinbrüche + Pop-Ups
+ Vielfältige Aufgaben und Nebenbeschäftigungen - Starkes Kantenflimmern
+ Tolle Soundabmischung und sehr gute Synchro - Storydarstellung etwas fragwürdig (“Zeitdruck”)
+ Extrem detaillierter Schauplatz - Lange Ladezeiten nach dem Tod
+ Viele Upgrades und Herangehensweisen – Eigener Spielstil - Seltene kurze Freezes
+ Spektakuläre visuelle Effekte - Open-World eher unglaubwürdig


Bild
Technik: 82

  • Grafik: 81
  • Sound: 88
  • Umfang: 90
  • Gameplay: 77
  • KI: 76

Spielspaß: 79

Einzelspieler:

  • Story: Toll inszeniert, ein detaillierter Schauplatz, gute Figuren, eine herausragende Synchro: Die Story fesselt und überzeugt. Bei näherer Betrachtung weist die Handlung aber ebenso starke Schwächen auf wie das Open-World-Konzept, was an der Glaubwürdigkeit nagt.
  • Wiederspielwert: Sehr hoch – Batman: Arkham Knight bietet lange Unterhaltung und bis alle optionalen Dinge und Rätsel erledigt sind, vergeht einige Zeit.
  • Frustfaktor: Eher gering. Nur an einigen Stellen kann man sich wirklich die Zähne ausbeißen.
  • Design/Stil: Das Visuelle ist insgesamt beeindruckend – Aber Rocksteady legt zu viel Fokus auf reines Effektefeuerwerk, welches technische Mängel zwar gekonnt verschleiern, aber trotzdem nicht aus der Welt schaffen kann.
  • Musik/Sound: Die Synchro und Soundabmischung sind 1a – Bei Effekten und Musik hätten wir uns ein klein wenig mehr Abwechslung gewünscht. Zudem nerven die dauerhaften Funksprüche der NPCs.

Informationen zum Testgerät
Plattform: Xbox One
Hardware: Titel installiert auf externer USB 3.0 Festplatte (2 TB)
Alter des Geräts zum Testzeitpunkt: 7 Monate

Danke an Warner Bros. Entertainment für die Bereitstellung des Pressemusters zu Batman: Arkham Knight!


Direkt zur Flickr-Galerie
Bild
Besuche den Autor bei: Facebook | Twitter

Tags:
Advertisement
Benutzeravatar
Sib
DanceStar des Königs
Beiträge: 2738
Registriert: Do 8. Mai 2014, 15:39
Zocker-Vorliebe: Multi-Konsolero
Wohnort: Hyrule
Hat sich bedankt: 359 Mal
Danksagung erhalten: 517 Mal

Re: Batman: Arkham Knight (Xbox One) im Test - (Über-) Ambitionierter Ritter auf Speed

Beitragvon Sib » Fr 3. Jul 2015, 15:44

Ein Test, der mal realistisch klingt und nicht gleich hochjubelt^^"

Habe aber dennoch einige Punkte anzumerken:
- die fragliche Zeitdarstellung
Es war in den Spielen immer so, dass diverse Dinge wie der Mond als Lichtquelle herhalten müssen, wie in Arkham Asylum oder City. Es würde einiges an Atmopshäre und Sinn des Stealth Gameplays flöten gehen, wenn ein in komplett Schwarz gekleideter Typ am hellichsten Tag rumlaufen würde xD
Zumal ihr dies hinterfragt, aber nicht die Logik des Batmobils mit menschlichen Gegnern. Batman tötet bekanntlich nicht (bis auf gewisse Reihen, die als Ausnahme gelten), stattdessen sind Gegner die mit dem Batmobil überfahren oder abgeschossen worden sind nur bewusstlos xD

- das ganze optionale
Da wird irgendwie zu wenig eingegangen, gibt es wirklich die drei Endings, die je nach Nebenmissionen auftreten? Sind diese überhaupt sehr unterschiedlich? Und werden wieder einige Schurken zu reinen Nebenaufgaben dekradiert wie der Riddler oder Deadshot?
Genau wie auch die Herausforderungen, die es in den Vorgängern gab, abseits des eigentlichen Spieles? Gibt es die? Sind die gut umgesetzt?

- Batmans Schicksal
Das kann man schwer einschätzten, oft gibt es dazu Comics, die die einzelnen Lücken zwischen den Spielen thematisieren. Die Amis haben ja seit kurzem glaub ich schon den Comic dazu. Also irgendwo wird es einen Lückenfüller geben. Als Fan des Schwarzen Ritters wird man sich damit befassen, alle anderen werden es bestimmt eh kaum bemerken. Zumindest wenn ich die Reaktion einiger Leute so mitbekomme xD

Will nicht sagen, dass der Test schlecht ist. Nur fehlen mir einige Punkte, die man hätte wenigstens ansprechen können^^
Bild
Advertisement
Benutzeravatar
thomary
Chefredaktion
Beiträge: 3959
Registriert: So 4. Mai 2014, 14:49
Zocker-Vorliebe: PC und Konsole - Multi-Künstler
Wohnort: Leipzig
Hat sich bedankt: 606 Mal
Danksagung erhalten: 676 Mal
Kontaktdaten:

Re: Batman: Arkham Knight (Xbox One) im Test - (Über-) Ambitionierter Ritter auf Speed

Beitragvon thomary » Sa 4. Jul 2015, 11:58

Danke für dein Feedback :) Hab alles notiert^^

Ich möchte nochmal kurz auf die Punkte eingehen.

Wegen der Zeitdarstellung ist es natürlich richtig, das ist ja in allen diesen Werken so, was irgendwie auch klar ist. Ich hab es nur auch schon stimmiger gesehen, weil teilweise die verschiedenen Äußerungen und Darstellungen einfach nicht so recht zusammenpassen. Das einzige, was mich im Grunde wirklich gestört hat war, dass einem in mehreren Handlungssträngen dieser Zeitdruck vorgegaukelt wird, den es ja aber nicht gibt. Das empfand ich als Kontrapunkt, weil ich das für ein aktuelles Spiel nicht mehr unbedingt angemessen halte, aaaber, das ist nicht unbedingt eine Schwäche der Spielmechanik, sondern eher der Dialoge. Heißt: Hätte Batman, Alfred oder jemand anderes ein paar weniger "Du musst dich unbedingt beeilen, sonst..." gesagt, sähe die Sache schon anders aus. Auch wenn diese Äußerungen zu Batmans Aufgaben natürlich dazu gehören.

Beim Optionalen habe ich mich darauf beschränkt, zu sagen, dass diese gleichzeitig vielfältig (im Vergleich untereinander) und auch abwechslungsarm (für sich genommen) sind, und dass die Riddler Rätsel gut sind. Auf die ER Herausforderungen bin ich leider gar nicht eingegangen, der Teil fehlt. Hier ist also eine Lücke -> Ist notiert, wird beim nächsten Mal besser :)

Das mit Batmans Schicksal ist schwer zu sagen, Arkham Knight kam ja wohl bei vielen gut, bei ähnlich vielen auch weniger gut an.
Bild
Besuche den Autor bei: Facebook | Twitter
Advertisement
Benutzeravatar
Vaalle
Store-Updater
Beiträge: 591
Registriert: So 4. Mai 2014, 14:35
Zocker-Vorliebe: Only on PlayStation!
Wohnort: Bremen
Hat sich bedankt: 80 Mal
Danksagung erhalten: 111 Mal

Re: Batman: Arkham Knight (Xbox One) im Test - (Über-) Ambitionierter Ritter auf Speed

Beitragvon Vaalle » Do 16. Jul 2015, 02:24

Da ich Batman: Arkham Knight gerade durchgespielt habe, haue ich hier kurz mit wenigen Worten meine Gedanken rein.

- Highlight schlechthin: Joker!
- Story war ganz okay
- Wie mit einigen Bösewichten umgegangen wurde, war echt Lächerlich was die Auseinandersetzungen angeht.
- Viel zu viel Panzer Action
- Und da ich gerade noch den Harley Quinn, Red Hood und Scarecrow DLC gespielt habe kann ich dazu nur sagen, was ein schlechter Witz! Hoffe Familienangelegenheiten ist nicht auch so :/

Für mich leider der schwächste Batman bisher vom Gefühl :/
Advertisement
Benutzeravatar
Sib
DanceStar des Königs
Beiträge: 2738
Registriert: Do 8. Mai 2014, 15:39
Zocker-Vorliebe: Multi-Konsolero
Wohnort: Hyrule
Hat sich bedankt: 359 Mal
Danksagung erhalten: 517 Mal

Re: Batman: Arkham Knight (Xbox One) im Test - (Über-) Ambitionierter Ritter auf Speed

Beitragvon Sib » Do 16. Jul 2015, 09:37

Fand Origins wesentlich schwächer, auch wenn die Story das komplette Spiel gestemmt hat. Gehört ja aber nicht zur Arkham Trilogie von Rocksteady, auch wenn es einen Verweis darauf gibt^^

Aber gut, habe bisher 46% Spielstand (etwas über 50% in der Story) und werde am Ende auch noch mal die persönliche Beurteilung kund tun^^

Das stimmt aber schon, das Batmobil wird überstrapaziert, allein für die Nebenquests wird es nervig. Auch wenn es bei manchen Riddler Räumen gut umgesetzt wird^^
Kann mir aber gut als weiteres Spiel der Reihe mit Superman/Green Lantern vorstellen, immerhin wird genau wie in Arkham City darauf verwiesen^^

Versendet mit der hylianischen Post
Bild
Advertisement

Zurück zu „Testberichte“



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast