Animal Crossing Happy Home Designer (3DS) - Wieder Angestellter bei Tom Nook

Ihr seid euch nicht sicher, ob ihr euch ein bestimmtes Spiel kaufen wollt? Dann haben wir hier für euch Tests zu aktuellen Spielen.
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Animal Crossing Happy Home Designer (3DS) - Wieder Angestellter bei Tom Nook

Beitragvon Deadlock21 » Mo 5. Okt 2015, 21:12

Nintendo gab am 2.10.2015 offiziell den Startschuss für den neuen Animal Crossing Teil. Der neue Teil der Serie heißt Happy Home Designer und kommt, wenn gewünscht, zusammen mit dem NFC-Reader. Mit diesem Gerät ist es auch dem alten 3DS und dem 2DS möglich, Amiibos und Amiibo-Karten zu lesen. Das Spiel enthält ausserdem eine der 100 Amiibo-Karten aus der Animal Crossing-Reihe. Weitere Karten können in Booster-Packungen mit je 3 Karten, von denen eine speziell ist, erworben werden.

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Dieses Mal kein Bewohner

Tatsächlich konzentriert sich dieser Teil von Animal Crossing alleine auf das Designen von Häusern. Und zwar die Häuser der Tiere. Die Stadt hat nicht einmal einen Namen. Wir, als unerfahrener Lehrling, treten unsere neue Stelle bei ImmoNook an und dürfen, nach dem eigenhändigen Erstellen des Charakters ohne nervige Fragen, sofort zu unserem ersten Auftrag ziehen. Natürlich zeigt sich sehr bald, dass wir ein Naturtalent sind und ein Auftrag nach dem Anderen flattert in die Bude.

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Konzept, Gestaltung, Lorbeeren?

Der Tag beginnt, wir betreten ImmoNook und werden begrüßt. Nun gibt es die möglichkeit für Spielmünzen Lektionen zu lernen. Dadurch weden neue Gegnstände und Dekorationen freigeschaltet. Außerdem können wir Amiibo-Karten einlesen und so Sonderaufträge bekommen. Im späteren Spielverlauf wird auch Melinda im Büro sein und uns Anbieten, bei der Stadtgestaltung zu helfen. In diesem Fall können Gebäude wie die Schule designt werden. Über einen besonderen PC kommen wir in den "Mehrspielerbereich" (diesen lassen wir erstmal weg, da er noch nicht ausreichend gestestet wurde). Außerhalb des Büros stehen meist mehrere Tiere herum, die gerne ein neues Zuhause haben wollen. Über ihren Köpfen befindet sich eine Gedankenblase mit dem Konzept, das sie sich wünschen. Außerdem laufen andere Tiere herum und halten Smaltalk. Wir können auch die öffentlichen Gebäude besuchen und Kunden, denen wir schon geholfen haben.
Haben wir uns für einen Kunden entschieden, geht es ersteinmal darum, ein Grundstück auszuwählen. Durch tippen auf ein Rechteck der Karte sehen wir die Grundstücke, ein weiteres Antippen ändert Wetter und Jahreszeit. Ist das Grundstück gewählt, geht es um das Haus. Form, Dach, Fenster, Farbe, Zaun und Außeneinrichtung, Alles können wir als Home-Designer bestimmen. Die Größe des Raumes ändert sich allerdings nicht, egal welches Haus wir wählen. Gefällt dem Kunden ein Gegenstand besonders gut, wird es durch Herzchen ausgedrückt, wenn wir etwas löschen, das er unbedingt haben möchte, ist er schockiert. Es kann sein, dass Kunden sowohl für den Garten, als auch für die Inneneinrichtung Gegenstände wünschen, diese sind dann in Kartons vor Ort. Im Haus geht es weiter wie mit dem Garten. Über verschiedene Reiter können Wände, Böden, Teppiche, Möbel und Dekorationen ausgewählt werden, wenn wir gelernt haben, sogar auch Decken und Fensterdekoration. Die Gegenstände werden ersteinmal wild in den Raum geworfen und mit dem Touchpen kann alles dahin gezogen und gedreht werden, wie es gewünscht ist. Sogar Spieler und Kunde.
Sehr schön ist hierbei, dass Wand- und Deckenelemente auf einer anderen Ebene liegen, wie Möbel. Dadurch können auch mehrer Gegenstände übereinander sein, wie die Uhr über der Komode. Andere Möbel, wie Tische, weisen Plus-Punkte auf. Auf diese Pluspunkte können Plus-Gegenstände gesetzt werden, zum Beispiel ein Goldfischglas.
Sind wir fertig mit dem Einrichten geben wir den Auftrag ab und beenden damit den Bearbeitungsmodus. Selbst wenn wir den Kunden jetzt besuchen, können wir keine Möbel mehr verändern. Der Kunde schaut sich alles an und es besteht nun die Möglichkeit, Fotos zu machen und im Mii-Verse zu teilen. Und dann kommen- Keine Lorbeeren. Das war's. Wir kehren in das Büro zurück, schreiben den Tagesbericht, was die einzige Möglichkeit ist zu speichern, und beenden den Tag.

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Niedliche Hülle

Das Spiel sieht aus wie ein Animal Corssing. Das Spiel spielt sich wie ein Animal Crossing. Abgesehen davon, dass es keine Käfer und Insekten zu fangen und keine Sternies zu verdienen gibt. Aber grafisch hängt es den anderen Teilen in Nichts nach. Musikalisch.... Die Tracks sind wie immer schön anzuhören und viele sind aus New Leaf bekannt, aber einige der Lieder haben es schon geschafft, auf die Nerven zu gehen. Vielleicht ist das einfach geschmacksache.

Und hier kommt das "Aber"...

ABER.... Irgendwie haben wir immer das Gefühl gehabt, das Spiel nimmt uns sehr an die Hand. Gegenstände die in das Konzept passen könnten- und werden- werden erst freigeschaltet, wenn man den Auftrag angenommen hat und dann mit einem leuchtenden "NEU" gekennzeichnet. Im Mii-Verse gibt es hunderte Bilder zu einem einzelnen Auftrag, aber Alle sehen schon irgendwie gleich aus. Für die öffentlichen Gebäude stehen drei Designs von Außen zur Verfügung aus denen wir wählen müssen. Die Amiibo-Karten sind nur Über ein spezielles Gerät einzulesen (zumindest bei den Alten Geräten) und viel zu teuer. Das Spiel ermüdet irgendwie. Wir können nicht genau sagen, woran es liegt, aber es macht furchtbar müde. Die Musik ist teilweise nervig. Die KI lässt zu wünschen übrig. Manchmal haben die Tiere vor dem Fenster gestanden und den Vorhang zu gemacht. Und wieder auf, wieder zu und wieder auf. Oder fünf mal den Geschirrspühler angeschaltet. Speichern ist nur möglich, wenn der Tag beendet wird. In den öffentlichen Gebäuden können Tieren Aufgaben per Drag&Drop zugewiesen werden. Heute ist die Katze Lehrer, morgen tauscht sie mit dem Eichhörnchen und ist wieder Schüler. Am Schlimmsten ist das fehlende Bewertungssystem. Es gibt keinerlei Bewertung. Nur einen Spruch von den Bewohnern, wie toll man das doch gemacht hat. Sonst Nichts. Man könnte auch alle Gegenstände, die mit Neu gekennzeichnet sind in den Raum werfen und abgeben.


Abschließend lässt sich also sagen:

Für einige Fans der Serie ist dieser Titel bestimmt ein Genuss. Eine Langzeitmotivation ist bei uns nicht eingetreten, was eigentlich schade ist. Aus der Idee lässt sich so viel machen. Im Mehrspielerbereich gibt es auch Herausforderungen, aber die lohnen sich erst, wenn gewisse Einrichtungen verfügbar sind, also eine Zahl von Aufträgen erledigt wurde. Die Karten sind viel zu teuer.
Leider macht es auch die neuen Hausbesitzer gleichermaßen glücklich, wenn die Möbel nur hingeklatscht werden und wir nach 2 Minuten wieder gehen, als wenn wir 2 Stunden lang jedes Möbelstück hunderprozentig ausrichten. Das fehlende Punkte, oder Bewertungssystem macht die gute Idee irgendwie zunichte.


Pro Contra
Eine innovative Idee... ...die leider schnell eintönig wird
Viele bekannte Charaktere Hoher Preis für Amiibo-Karten
Kreative Freiheit, jedoch wird die Richtung irgendwie doch vorgegeben
Teilen der Kreationen im Mii-Verse Speichern beendet den Tag.
Ermüdend und teils nervige Musik
kein Bewertungssystem



Technik: 53
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  • Grafik: 90
  • Sound: 70
  • Umfang: 35
  • Gameplay: 45
  • KI: 25

Spielspaß: 60
Einzelspieler
  • Story:Wir richten Häuser ein. Für Nichts.
  • Frustfaktor: Wenn es frustet, dass kein Feedback kommt, hoch, sonst: Nicht vorhanden.
  • Wiederspielwert: Nimmt mit der Zeit rapide ab.
  • Design/Stil: Kindlich gehalten, freundlich und bunt. Schön anzusehen.
  • Musik: Teilweise anstrengend.


Testgerät: Nintendo 3DS
Hardware: Standart
Alter des Geräts zum Testzeitpunkt: etwa 2 Jahre
Dateigröße des Spiels: Keine Angabe
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Re: Animal Crossing Happy Home Designer (3DS) - Wieder Angestellter bei Tom Nook

Beitragvon Sib » Mo 5. Okt 2015, 23:02

Wie darf ich das mit den zu teuren amiibo Karten verstehen?
Habe erst heute ein Booster Pack mit drei Karten für 3€ gesehen. Wenn Nintendo Wort hält und die bereits erhätlichen amiibos als Karten bringt, ist das schon recht günstig^^
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Re: Animal Crossing Happy Home Designer (3DS) - Wieder Angestellter bei Tom Nook

Beitragvon Deadlock21 » Di 6. Okt 2015, 09:19

Selbst bei 3 Euro für ein booster sind das immer noch 100 Euro für 100 verfügbare Karten und dann braucht man noch jemanden zum tauschen plus gerät und Ordner, und gegebenenfalls Porto zum Karten verschicken. Gehen wir von 150 Euro aus. Zudem kommt, dass viele Eltern für das quengelige Kind auf Amazon kaufen werden. Und da kostet das Booster 12-15 Euro.
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Re: Animal Crossing Happy Home Designer (3DS) - Wieder Angestellter bei Tom Nook

Beitragvon Sib » Di 6. Okt 2015, 11:15

Na, man geht davon aus, dass man einen gesunden Menschenverstand hat und nicht gleich 100 Karten haben will^^

Zumal 12 bis 15€?
Amazon hat es für 6,49€:
http://www.amazon.de/Animal-Crossing-am ... ibo+karten

;)
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Re: Animal Crossing Happy Home Designer (3DS) - Wieder Angestellter bei Tom Nook

Beitragvon Vaalle » Di 6. Okt 2015, 12:05

Denke der preis ist gesunken, da in den Rezensionen auch was von 15 Euro stand ^^ Denke das ist dann wieder so eine Ansichtssache, ob einen das Wert ist oder nicht und dem Tester ist das wohl zu Teuer, aber Nintendo weiß halt, wie sie den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen ^^ Und ich kann es auch verstehen, wenn man jetzt mal von echten Sammelkartenspielen ausgeht, das bekommst du für 3-5 Euro ein Booster mit 8-15 Karten, je nach Spiel und das als Relation zu den Amibo Karten, uff, ja, "Teuer" ^^
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Re: Animal Crossing Happy Home Designer (3DS) - Wieder Angestellter bei Tom Nook

Beitragvon Deadlock21 » Di 6. Okt 2015, 12:15

Am 28.9.2015 lag der Preis für ein Booster noch bei 13.48€ ich gebe zu, heute nicht noch einmal nachgesehen zu haben. Aber der Preis für die Karten ist nicht der Hauptausschlaggrund für die niedrige Bewertung.
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Re: Animal Crossing Happy Home Designer (3DS) - Wieder Angestellter bei Tom Nook

Beitragvon MaruTaruBaru » Do 8. Okt 2015, 13:30

der Home Designer ist fast nur was für die eingefleischten Animal Crossing Fans, die kein Bock haben, sich die ganzen Möbelstücke zusammen zu suchen und, entsprechend dieses Spiels, gerne gestalten
das schöne an Animal Crossing sind die vielen kleinen Details, die einen gerne mal schmunzeln lassen, die Anzahl an unterschiedlichen Charaktären mit teils doch individuellen Charakterzügen und die nahezu symphatische Atmosphäre

die Abwechslung is wirklich so... "naja, nicht so wirklich da"
jeden Tag kommt ein neuer Kunde und will ein/sein Haus nach seiner individualität gestaltet haben

die beiden entscheidensten, ich würde fast sagen einzigen, fexiblen Spielelemente sind die Kunden mit ihrer Individualität und die steigende Auswahl der Gestaltung
verständlich, dass das Spiel dabei ermüdend wird
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