Bus-Simulator 2016 (Steam) im Test – Nächste Haltestelle: Sunny Springs

Ihr seid euch nicht sicher, ob ihr euch ein bestimmtes Spiel kaufen wollt? Dann haben wir hier für euch Tests zu aktuellen Spielen.
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thomary
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Bus-Simulator 2016 (Steam) im Test – Nächste Haltestelle: Sunny Springs

Beitragvon thomary » Mi 2. Mär 2016, 14:07

Achja, Simulatorspiele! Nach wie vor scheiden sich bei ihnen die Geister. Doch nun schicken astragon und das österreichische Entwicklerstudio still alive einen neuen Titel ins Rennen, der im Vorfeld nicht nur unser Interesse, sondern sogar unsere echte Vorfreude weckte: Der Bus-Simulator 2016 macht euch zum Inhaber der neuen Verkehrsbetriebe im fiktiven Städtchen Sunny Springs. Was wir als Busfahrer erlebt haben, verrät der Test.

Die erste Fahrt: Gekonnt ist gekonnt

Bevor ihr Busfahren dürft, benötigt ihr natürlich so etwas wie eine Ausbildung. Aber keine Angst, so etwas wie eine Fahrprüfung müsst ihr im Bus-Simulator 2016 nicht machen. Stattdessen ist euer erster Fahrversuch gleich mit echten Fahrgästen, jedoch werdet ihr von einem netten Herren an die Hand genommen, der euch immer mal wieder mit sympathischen Worten zu textet. Das Wichtigste rund um die Steuerung wird euch aber mit einfachen Einblendungen erklärt – Aber längst nicht alles.

Bestimmte Kleinigkeiten müsst ihr selbst herausfinden – So erfahrt ihr zwar, wie ihr ein Ticket druckt, doch wie man Wechselgeld herausgibt, müsst ihr selbst rausfinden. Ach ja, das Rechnen übernimmt der Bus-Simulator 2016 auch nicht für euch! Ja, tatsächlich: Wenn ein Fahrgast direkt bei euch, dem Fahrer, Tickets kauft, müsst ihr auf dem Gerät im Führerstand die richtigen Tickets auswählen und passendes Wechselgeld zurückgeben. Zu viel Wechselgeld rausgeben und die Tickets somit günstiger verkaufen, ist übrigens möglich – Entweder ihr wollt eurem Fahrgast also etwas Gutes tun, oder aber... Nun ja, wir haben uns einige Male verrechnet. Die typischen Rechnungen hat man natürlich aber schnell raus, so werden Einzelfahrten für 2,20€ natürlich gerne mit einem Fünfeuroschein bezahlt. Manchmal werden aber auch Kleinstbeträge von 1,40€ mit einem Zehner oder Beträge von 33€ (Wochenkarte) mit einem Fünfziger bezahlt – Hier kommt zum Tragen, dass man nur Kleingeld, nicht aber Scheine zurückgeben kann. Der Münzvorrat ist ganz offensichtlich unbegrenzt, aber 20€ oder mehr maximal mit Zweieurostücken zurückzugeben, ist ganz schöne Klickarbeit.

Das Ticketverkaufen ist im Prinzip die umfangreichste Nebenbeschäftigung neben dem Fahren im Bus-Simulator 2016, also: Die Fahrgäste (pünktlich) ans Ziel bringen, Verkehrsregeln beachten, an jeder Haltestelle anhalten, Haltestellenbremse rein, Bus absenken, Türen öffnen, darauf achten, dass alle aus- und einsteigen, Türen schließen, Absenkung heben, Bremse raus, losfahren. Ach ja: Blinker setzen nicht vergessen! Das gibt Ansehenspunkte. Übrigens müsst ihr euch im Bus-Simulator 16 nicht an einen echten Fahrplan an sich halten. Es kommt nur darauf an, in einer bestimmten Zeit von einer Haltestelle zur nächsten zu kommen, was meistens problemlos machbar ist. Mit echten Zeiten hätten wir das realistischer gefunden.

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Kopfrechnen ist angesagt!


Sie sind mein Lieblingsbusfahrer!

Ohne mit der Wimper zu zucken können wir festhalten: Der Bus-Simulator 2016 ist ziemlich leicht. Für vermeintlich jede Aktion sammelt ihr Ansehenspunkte oder verliert sie, aber ganz ehrlich: Es ist wirklich nicht schwierig, am Ende einer Route fünf von fünf Sternen zu erreichen. Obwohl wir öfter auch mal Unfälle bauen, weil wir mit dem Heck des Busses beim Abbiegen irgendwo hängen bleiben, holen wir diesen Schaden ruckzuck wieder raus, zum Beispiel durch die richtige Halteposition an der Haltestelle, das Blinkersetzen und das Absenken des Busses. Insbesondere bei der Beurteilung der Halteposition an der Haltestelle ist der Bus-Simulator 2016 sehr großzügig – Auch wenn wir außerhalb der Markierungen des Bus zum Stehen brachten, sahen wir nur selten die Beurteilung „schlechte Halteposition“.

Natürlich könnt ihr schon so Einiges machen, um negative Ansehenspunkte zu sammeln, wie zum Beispiel rasen: Fahrt ihr zu schnell, beschweren sich erst einmal die Fahrgäste, doch wenn ihr Pech habt, kassiert ihr sogar einen Strafzettel. Das ist leider nicht an eine erkennbare Präsenz der Polizei gekoppelt, obwohl Einsatzfahrzeuge (Polizei und Rettungswagen) auf den Straßen von Sunny Springs unterwegs sind, jedoch jederzeit im Einsatz, was für einen gewissen Realismus sorgt, was aber leider nicht komplett durchgezogen wurde, sonst würdet ihr ja nicht von unsichtbaren Instanzen geblitzt werden.

Unfälle gehen natürlich auch aufs Negativ-Konto und ihr müsst ebenfalls eine Geldstrafe zahlen, so wie auch beim Überfahren roter Ampeln... Ebenfalls nicht gern gesehen ist es, wenn ihr einen betrunkenen Fahrgast einsteigen lasst, doch davon gibt’s nach unseren Erkenntnissen in Sunny Springs genau einen, der auch immer zwei Wochenkarten kauft und euch immerhin 70€ dafür da lässt... Wer sagt da schon nein?

Fakt ist, dass am Ende die positiven Beurteilungen klar überwiegen, wenn ihr euch halbwegs vernünftig anstellt. Dazu trägt auch bei, dass bestimmte Dinge schlichtweg nicht beurteilt werden: So könnt ihr beliebige Bremsmanöver hinlegen, ohne dass es irgendjemanden stört. Wer beispielsweise schon einmal in London Bus gefahren ist, weiß, dass bei manchen Fahrgästen der Busfahrer das Bremspedal nur schief anschauen muss, und schon wird geschimpft. Ach ja: Ob ihr freundlich seid oder nicht, kann das Spiel natürlich auch nicht bewerten. Gehört ihr also eigentlich zu der Fraktion Busfahrer, die ihre Fahrgäste keines Blickes würdigen und dann unverständlich einen Preis murmeln, ist das eben so.

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Natürlich gibt es auch Fahrgäste im Rollstuhl... Später gibt es Busse mit automatischer Rampe.


Fahrgast-Gespräche, Verkehrsteilnehmer... Das Leben eines Busfahrers

Damit eure Routen durch Sunny Springs nicht allzu ereignislos werden, hält der Bus-Simulator 2016 diverse Dinge bereit, um den Alltag etwas aufzulockern. Zum einen gibt es Events, die euch beim Beginn der Tour angekündigt werden, zum Beispiel Feiertag in Sunny Springs. Dann sind erkennbar mehr Fahrgäste unterwegs – Die Kassen klingeln! Andere Events, wie beispielsweise Baustellen mit höherer Staugefahr, zeigten bei uns leider kaum Auswirkungen, brachten denBus-Simulator 2016 aber zum Ruckeln, obwohl erkennbar überhaupt nicht mehr Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs waren.

Andere Ereignisse passieren spontan. So darf nicht fehlen, dass sich mal eine Tür verklemmt, die manuell gelockert werden muss, oder ein Fahrgast in der Tür stehen bleibt. Mit diesen Dingen haben es die Entwickler zum Glück nicht übertrieben, sodass sie nur eher selten auftreten. Auch auf der Straße passiert manches Mal etwas, so stehen beispielsweise Unfallautos am Straßenrand oder ein parkendes Auto blockiert eure Haltestelle – Was ihr dann tun müsst, müsst ihr selbst rausfinden!

Und natürlich darf im Bus-Simulator 2016 auch nicht fehlen, dass ihr die Gespräche eurer Fahrgäste, nun ja, belauschen könnt. Hier wurden ganz witzige Gespräche aufgenommen. Um vorzugaukeln, dass man eine ganze Reihe von Dialogen vertont hat, hat man dieselben Gespräche kurzerhand von verschiedenen Personen einsprechen lassen, sodass sich die Sätze aber doch recht schnell wiederholen. Nichtsdestotrotz sind die Dialoge manchmal für einen Lacher gut, da sie entweder echte Leute da draußen auf die Schippe nehmen oder sich ganz einfach auch um Videospiele drehen. Manch ein Fahrgast will zum Beispiel unbedingt ein neues Spiel namens Bus-Simulator 2016 spielen. Na dann!

Trotz all dieser Dinge muss man natürlich auch sagen, dass wirklich spontane Ereignisse, die euer Handeln erfordern, nicht vorhanden sind. So wird keinem eurer Fahrgäste übel, es gibt keine wirklich spontanen Umleitungen, ihr könnt nicht einmal Ansagen im Bus auslösen, das passiert nämlich alles automatisch. Der Fokus liegt eben ganz auf dem Fahren – Aber auch das ist ja nur an wenigen Stellen wirklich anspruchsvoll. Die größte Herausforderung ist es da definitiv, sich mit einem Gelenkbus durch die engen Straßen von Sunny Springs zu quälen. Da haben wir den einen oder anderen Unfall dabei gebaut. Übrigens: Das Schlimmste was euch passieren kann, ist, dass ihr einen Fußgänger erwischt. Dann wird eure Fahrt abgebrochen, doch echte Konsequenzen hat das leider nicht. Ihr macht in dieser Woche keine Umsätze – Aber auch keine Verluste. Hier hätte man ruhig mit härteren Strafen durchgreifen dürfen.

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Kleine Ereignisse, die den Busfahrer-Alltag auflockern sollen


Vom Busfahrer zum Großunternehmer

Eigentlich wusstet ihr es bereits: Im Bus-Simulator 2016 spielt neben dem eigentlichen Fahren natürlich auch die Verwaltung des eigenen Unternehmens eine Rolle. So plant ihr nicht nur die Linien durch die Stadt, sondern stellt auch Fahrer ein und kauft neue Busse.

Wenig überraschend sind diese Features ganz nett, aber lassen sich nicht mit einem ausgewachsenen Tycoon vergleichen. Zwar gibt es Kredite und prinzipiell auch die Unternehmenspleite bei mehr als 100.000 Euro Schulden, aber ganz ehrlich: Man muss sich ziemlich doof anstellen, um sein Unternehmen soweit runterzuwirtschaften. Mit Fahrern und Strecken macht man in jeder Woche quasi automatisch Gewinn, es sei denn, man baut unzählige Unfälle auf einer Fahrt.

Bei der Planung der Strecken müsst ihr im Prinzip nicht so viel beachten – Mit jedem der fünf Stadtteile, die nach und nach freigeschaltet werden, gibt euch das Spiel Missionen und damit Richtlinien zum Erstellen neuer Strecken an die Hand, ihre Effizienz wird gesteigert, in dem man eingestellte Busfahrer auch noch auf die Linie(n) ansetzt. Der Rest erledigt sich im Prinzip von allein – Ihr verbringt keine Stunden damit, irgendetwas zu planen oder zu organisieren.

Maximal vier Werbesticker dürfen zudem auf jedem Bus platziert werden, was auch pro Bus 2.000 € Reingewinn die Woche bringt und nur einmalig 2.000 € pro Bus kostet – Eine gute Einnahmequelle also. Für die Wartung und Versicherung der Fahrzeuge wird übrigens automatisch ein Geldbetrag eingezogen, und eure Busse haben auch nach längerem Einsatz noch einen erstaunlich hohen Verkaufswert nur knapp unter Kaufpreis. Neben den Einstiegsbussen der fiktiven Marke SAS (entsprechend dem Entwicklerstudio des Bus-Simulator 2016) dürft ihr schließlich auch lizenzierte MAN-Modelle kaufen – Die fühlen sich deutlich realistischer und professioneller an.

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Hinter dem Steuer der MAN-Modelle kann man sich ganz wohlfühlen.


Die Technik: Wartung nötig?

Apropos Fahrgefühl: Wir haben den Bus-Simulator 2016 mit dem Xbox 360 Controller gespielt. Damit lässt sich komfortabel und recht problemlos fahren, die Tastenbelegung ist direkt sinnvoll vorgenommen. Für das Auslösen vieler Aktionen, zum Beispiel das Aktivieren der Parkbremse oder Absenken des Busses, müsst ihr in der Standardeinstellung dennoch auf die Tastatur zurückgreifen, doch das ist für uns in Ordnung. Im Menü gibt es prinzipiell viele Einstellungsmöglichkeiten für den Controller, und gerade bei der Sensitivität der Achsen haben wir noch nachjustiert, auch wenn die Effekte eher klein sind. Dem Menü würden einige Erklärungen gut tun, denn was es mit dem Punkt „Fahrhilfe aktivieren“ auf sich hat, konnten wir bis heute nicht rausfinden...

Technisch zeigt sich beim Bus-Simulator 2016 irgendwo ein durchwachsenes Gesamtbild – Optisch hätten wir zwar an sich gar nicht mehr erwartet, doch unverständlich ist, warum man auf derart miese Modelle bei den anderen Verkehrsteilnehmer zurückgegriffen hat. Diese verfügen nicht einmal über funktionierende Blinker oder (Brems-)Lichter, was dem Realismus im sogenannten Bus-Simulator 2016 nicht gerade zu Gute kommt, fragt man sich doch gerade an einem Kreisverkehr, wo die gute KI denn hinfahren möchte...

Apropos KI: Die Verkehrsteilnehmer halten sich sauber und übervorsichtig an die Verkehrsregeln und lassen euch beim gesetzten Blinker sogar immer aus der Haltestelle fahren, doch andere Dinge funktionieren nicht so gut. So hat der Bus-Simulator 2016 einige Male einen „Autonunfall durch anderen Verkehrsteilnehmer“ erkannt, obwohl wir es waren, die in ein anderes Auto gerauscht sind. Hakelig ist teilweise auch das Verhalten der Fahrgäste: Manchmal kommt es vor, dass sie sekundenlang einfach nicht einsteigen wollen. Einmal haben wir die Haltestelle auch ganz ohne Fahrgäste verlassen, weil sie einfach an der Haltestelle stehen geblieben sind. In diesem Zusammenhang fiel uns auch auf, dass wirklich an jeder Haltestelle ein- und ausgestiegen wird. Hier wäre es realistischer, wenn manchmal alle sitzen bleiben würden und manchmal auch einfach niemand zusteigen würde. Auch das Stop-Signal wird ganz brav an jeder Haltestelle gedrückt. In Sunny Springs gibt es offenbar klare Regeln.

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Die Fahrzeugmodelle sehen teilweise echt mies aus - Und sie haben keine funktionierenden Blinker...


Schlüssel zur Stadt

Wenn ihr alle Stadtteile freischalten wollt und alle Missionen erledigt haben wollt, könnt ihr beim Bus-Simulator 2016 mit einer Spielzeit von rund zehn Stunden rechnen. Der Aufstieg vom kleinen Busfahrer bis zum Verkehrsbetriebe-Imperium geht aber gefühlt noch ein ganzes Stück schneller. Dennoch kann euch das Spiel noch länger bei Laune halten – Zum Beispiel durch die Errungenschaften, für die ihr ein echtes Imperium aufbauen müsst.

Es wäre wünschenswert, dass der Bus-Simulator 2016 von offizieller Seite in Zukunft noch mit neuen Inhalten versehen wird, doch davon abgesehen ist der Steam Workshop bereits freigeschaltet und schon jetzt befinden sich einige Mods darin, die bisher ausschließlich kosmetischer Natur sind. Es wird spannend sein zu sehen, was die Community mit dem Bus-Simulator 2016 zu schaffen vermag – Die Möglichkeiten sind da.

Übrigens verfügt der Bus-Simulator 2016 auch über einen Onlinemodus – Macht ihr aus eurem Unternehmen ein Online-Unternehmen, könnt ihr Spieler einstellen und alle fahren dann für das Unternehmen. Das ist ein cooles Element und spaßig, bedeutet aber auch, dass ihr noch schneller am Ziel seid.

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Das Planen der Linien wird höchstens unübersichtlich, aber nie komplex.


Fazit: Unser neues Hobby

Der Bus-Simulator 2016 vermittelt ein glaubwürdiges Gefühl vom Busfahren, auch wenn es hin und wieder an Anspruch mangelt: Bei halbwegs vernünftigem Verhalten im Straßenverkehr werdet ihr ganz schnell zu Sunny Springs‘ Lieblingsbusfahrer! Auch beim Aufbau des Unternehmens und eines Liniennetzes gibt es kaum Stolpersteine. Trotzdem liefert der Bus-Simulator 2016 auf der Straße einen guten Eindruck ab, denn das Befördern der Fahrgäste dürfte zum einen insbesondere Simulations-Einsteiger zufriedenstellen und macht zum anderen auch einfach Spaß. Für Hardcore-Simulationsfreaks dürfte der Bus-Simulator 2016 aber ein ganzes Stück zu weichgewaschen sein, denn dafür gibt es zu wenige echte Herausforderungen wie spontane Events oder mehr technische Aspekte.

Der Steam Workshop-Support und die schon jetzt recht aktive Community lassen darauf hoffen, dass der Bus-Simulator 2016 lange unterstützt wird. Gerne darf es auch von offizieller Seite noch neue Inhalte geben. Vor allem technisch würden wir gerne möglichst bald Verbesserungen sehen – Insbesondere bei der KI und im Bereich der Verkehrsteilnehmer, denn wieso man hier auf Fahrzeugmodelle von anno dazumal zurückgegriffen hat, die nicht einmal über Blinker oder Licht verfügen, ist uns im Bus-Simulator 2016 schleierhaft. Unterm Strich hat uns das Busfahren sehr viel Spaß gemacht, auch wenn in einigen Bereichen noch Luft nach oben bleibt.

Pro Contra
+ Alle wichtigen Elemente des Busfahrens vorhanden - Insgesamt sehr leicht – Scheitern kaum möglich
+ Ticketverkauf / Wechselgeldausgabe - Verkehrsteilnehmer ohne Blinker und Licht (!)
+ Auflockerung des Alltags durch Missionen und Events - KI Patzer – Fahrgäste steigen manchmal nicht ein
+ Anwesenheit von Einsatzfahrzeugen sorgt für Realismus - Bußgelder für Raserei nicht mit Anwesenheit der Polizei verknüpft
+ Witzige Fahrgastgespräche... - ... die sich oft wiederholen
+ Problemlose Controllersteuerung (Xbox 360 Pad)... - ... aber verwirrende Menüs und Einstellungen
- kein echter Fahrplan


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Technik: 68

  • Grafik: 59
  • Sound: 76
  • Gameplay: 83
  • Umfang: 70
  • KI: 50

Spielspaß: 80

Einzelspieler:

  • Wiederspielwert: Hoch – Für eine Runde zwischendurch oder den Ausbau des Betriebes. Für einen nochmaligen Durchgang fehlt aber (noch) die Abwechslung).
  • Frustfaktor: Unnötigerweise durch KI-Patzer vorhanden.
  • Design/Stil: Insgesamt stimmig – Insbesondere dem Realismus wird aber durch die miesen Verkehrsteilnehmer-Modelle geschadet.
  • Musik/Sound: Der Sound der MAN-Busmodelle ist in Ordnung, und es gibt ein Radio, das zwar nicht aufregend ist, aber trotzdem für Musikunterhaltung sorgt.

Informationen zum Testgerät
Intel Core i5-3470 (3.20Ghz)
8,0GB RAM
Radeon HD 7990 (3GB)
Titel installiert auf 2TB-Festplatte (7.200 U/min)
Windows 10 Professional (64 bit)

Wir bedanken uns bei astragon für die Bereitstellung des Reviewmusters zum Bus-Simulator 16!

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