Mass Effect Andromeda (Xbox One) im Test – Holpriger Start in eine neue Galaxie

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thomary
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Mass Effect Andromeda (Xbox One) im Test – Holpriger Start in eine neue Galaxie

Beitragvon thomary » Mi 5. Apr 2017, 11:20

Die Mass Effect Reihe ist bereits jetzt eine mit Tradition und es dürfte nur wenige Spieler geben, die nicht in irgendeiner Form während der letzten Konsolengeneration in Berührung mit BioWares Rollenspieltrilogie kamen. Die Reise mit Commander Shepard hat viele Spieler lange beschäftigt. Mit Mass Effect Andromeda steht knapp zwei Jahre nach dessen Ankündigung nicht nur der Sprung auf eine neue Konsolengeneration an, sondern auch ein Neuanfang für die Reihe. Ich habe mich viele Stunden ins Abenteuer in der Andromeda-Galaxie gestürzt und verrate euch in unserem Test zur Xbox One Version, welcher Eindruck hängen geblieben ist.

Sprung ins Ungewisse

Stellt euch vor, ihr habt 600 Jahre tiefgefroren geschlafen, um dann in einer neuen Galaxie unterwegs zu sein, die die neue Heimat der Menschen werden soll... Und dann ist dort so alles ganz anders als erwartet. Genau diese Ausgangssituation erwartet euch in Mass Effect Andromeda und wenn eines so richtig bombig ist, dann ist es der Einstieg ins Spiel.

Auf dem allerersten Planeten, der sehr linear aufgebaut ist, aber von mysteriösen Gewitterstürmen heimgesucht wird und einige Mutmaßungen über die Andromeda-Galaxie anstellen lässt, kam ich aus dem Staunen nicht so recht heraus. Meine Spielfigur Ryder samt Schwester (Bruder, falls ihr euch für eine weibliche Figur entscheidet) hatte ich bis dahin selbst erstellt, mir war schon klar, dass die Geschichte rund um den Protagonisten eine spannende werden könnte, da er kein Geringerer als der Sohn des Pathfinders, also des Anführers der Expedition ist... Wow!

Vom Gameplay her macht Mass Effect Andromeda schon in dieser frühen Phase den Eindruck, von allem etwas zu bieten: Zwar reduziert sich vieles auf recht gewöhnliche Third-Person-Deckungs-Shootereinlagen, doch dank Jetpack und Fertigkeiten der Figur und auch der Kollegen bekommen diese eine dynamische Note. Ich habe mich für einen Biotiker entschieden, der bereits früh im Spiel Feinde mit Schockwellen und Co. in der Gegend herumschleudern kann. Absolut cool! Außerdem ist man mit einem Scanner ausgestattet, mit dem man interessante Objekte und Lebensformen auf den fremden Planeten scannen kann. Somit ergibt sich auch ganz automatisch eine Hintergrundgeschichte rundum die Galaxie, in der man gerade unterwegs ist.

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Die Charaktererstellung. Meine Narben waren im Spiel aus irgendeinem Grund nie wieder zu sehen...


Zu viele Köche verderben den Brei...

Den Einstieg in Mass Effect Andromeda würde ich als einen der epischsten bezeichnen, den ich in der letzten Zeit gespielt habe. Die erste Stunde dachte ich, dieses Spiel würde alles richtig machen und mich auf eine fesselnde Reise durch die Andromeda Galaxie mitnehmen. Danach kam die Phase, in dem man das eigene Schiff und die Crew kennenlernt. Da hat mich eher gelangweilt, da es hauptsächlich aus viel „Latsche hierhin, latsche dorthin“ besteht, aber gut – Da muss man in jedem Rollenspiel einmal durch.

Doch allmählich zeichnete sich ab, in welche Richtung das weitere Spielerlebnis mit Mass Effect Andromeda gehen würde, und umso erstaunter war ich, wie schnell meine Begeisterung in Enttäuschung umschlug. Um es kurz zu machen: Für mich passt auf Mass Effect Andromeda am besten der Spruch: Zu viele Köche verderben den Brei. Oder es fehlte der Chefkoch mit führender Hand, der versucht hat, allem einen sinnvollen Zusammenhalt zu verpassen.

Mass Effect Andromeda versucht sehr viel, macht nichts davon so richtig gut, aber viele Dinge dafür schlecht. Mein größtes Problem: Man hätte aus Mass Effect Andromeda lieber gleich ein lineares Spiel machen sollen, als ein Spiel mit einem zumindest offenen Ansatz, welches sich durch die Spielerinteraktionen aber so sehr verwirren lässt. Mit meiner üblichen Geschwindigkeit, mit der ich Spielwelten erkunde, löse ich in Mass Effect Andromeda pausenlos verschiedene Dialoge und Skripte aus, sodass die Spielfiguren laufende Unterhaltungen unterbrechen oder Interaktionen nicht zu Ende führen können. Das liegt daran, dass die Spielwelt zwar vollgepackt ist mit interessanten Dingen, ich aber nicht immer Lust habe, alle Ausführungen dazu abzuwarten. In einem Raum mit vielen scanbaren Objekten beispielsweise höre ich also unzählige Dialogfetzen, aber kein sinnvolles Gespräch. Das hat mich ab dem ersten Planeten Eos mittelschwer genervt, denn ständig möchte das Spiel etwas Anderes von mir. Manchmal wirkt es auch so, als gebe es für die teils doch eher überschaubaren Umgebungen einfach zu viele Aufgaben.

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Vor allem zum Spielbeginn erwarten einen wunderschöne Panoramen!


Es wird nicht langweilig... Theoretisch

Tatsächlich bietet Mass Effect Andromeda jede Menge Aktivitäten und Nebenaktivitäten – Diese bieten ein sehr großes Maß an Abwechslung und ist wird somit nie langweilig. Simple „Töte Gegner XY“-Aufgaben werden auch fast nie unter die Augen kommen, was aber nicht heißt, dass es wenige Gegner zu erledigen gebe: Mit Auftritten der Kett, den feindseligen Bewohnern der Andromeda-Galaxie, ist mit großer Häufigkeit zu rechnen, sehr oft gescriptet... Hmpf. Zurück zu den Aufgaben aber: Schön ist auch die Mischung aus kurz- und langfristigen Aufgaben. Während sich einiges einfach nebenbei erledigen lässt, ist anderes mit längeren Ausflügen verbunden, weil man beispielsweise die Körper verstorbener Kollegen finden soll, verschollene Frachtschiffe, oder einem bestimmten Mysterium auf dem Planeten auf die Spur kommen soll.

Nur selten hat sich dagegen bei mir wirklich das Gefühl einer epischen Reise entwickelt. Dass liegt daran, dass mir von den meisten Aufgaben nur noch das folgende in Erinnerung geblieben ist: Der Markierung auf dem Kompass nachlaufen und mich durch unübersichtliche und mehrschichtige Menüs klicken, um die entsprechende Markierung auch zu erhalten. Zwischendurch läuft man ohnehin dem einen oder anderen Questziel noch automatisch über den Weg – Aber warum ich einen bestimmten Ort besuche oder etwas tue? Das wusste ich zugegebenermaßen oft nicht mehr...

Ich muss auch zugeben, dass dies an meiner Ungeduld lag, aber gleichzeitig habe ich schon lange nicht mehr so viele so mies zusammengescriptete Elemente erlebt wie in Mass Effect Andromeda. Nach einigen Spielstunden ging es dann los, dass Dialoge nicht mehr einfach abgebrochen wurden, sondern dass sich zwei oder mehr Tonspuren überlagert haben. Die Figuren haben dann einfach zwei oder drei Gespräche gleichzeitig geführt – Vor allem, wenn in einer (Haupt-)Quest eine Zwischensequenz ausgelöst wurde. Sorry, aber so was geht gar nicht.

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Fast überall gibt es etwas zu tun.


Rohstoffe, Sammeln, Crafting, Charakterentwicklung... Alles dabei

Auch auf lange Sicht hat Mass Effect Andromeda immer wieder seine ganz starken Seiten ausgespielt und ich dachte mehrmals, das Spiel könne mich doch noch von sich überzeugen. Richtig gut gefallen hat mir beispielsweise die Charakterentwicklung. Die Menüs in Mass Effect Andromeda finde ich zwar generell ziemlich überholt und ünübersichtlich, doch das Ausbauen der eigenen Fertigkeiten macht richtig viel Spaß, zumal sich im Kampf vor allem die Biotiker-Fertigkeiten wunderbar dynamisch einsetzen lassen. Natürlich kann man auch die KI-Kollegen ausbauen und deren Fertigkeiten so anpassen, dass man beispielsweise Multiplikatoren und Kombos ausführen kann. Die KI-Kollegen leisten im Kampf eine schwankende Arbeit. Ich habe nur selten von den möglichen Befehlen (gehe hierhin, greife dort an, komm zu mir zurück) Gebrauch gemacht, denn größtenteils schlagen sich die KI-Kollegen ganz gut, es gibt aber auch Situationen, wo sie tatenlos in feindlichem Beschuss herumstanden. Am meisten hat mich genervt, dass die KI, wenn man nur ganz normal durchs Level läuft, ständig sinnlos ihre Jetpacks benutzen muss, sodass es sich oft anhört, als seien sie noch in einen Kampf verwickelt.

Die Planeten in Mass Effect Andromeda bieten natürlich auch noch allerlei Sonstiges: Bei der Erkundung der Umgebung seid ihr häufig Belastungen wie Strahlung, Gift, Elektrizität oder anderen Einflüssen ausgesetzt. Zum Glück gibt es immer ein bestimmtes Maß an „Lebenserhaltung“, bevor es an eure Gesundheit geht. Zum Glück steht von Anfang an ein Rover zur Erkundung zur Verfügung, der nicht nur eine schnellere Erkundung der Planeten ermöglicht, sondern auch noch vor diesen Umwelteinflüssen viel besser schützt. In diesem Rover könnt ihr auch nach Rohstoffen scannen und diese mit einer Sonde direkt abbauen. Das ist nicht besonders spektakulär. Manchmal gibt es die Rohstoffe auch direkt in der Spielwelt und ihr könnt sie mit der Hand einfach direkt mit Ryder einsammeln.

An Forschungsstationen kann man mit Rohstoffen Forschung betreiben und neue Ausrüstung herstellen – Im ersten Schritt muss man Baupläne erforschen. Hier ist das Abscannen der Planeten sehr cool eingebunden, denn für jeden Scan bekommt man Forschungspunkte, die man dann ausgeben kann. Hat man Baupläne erforscht und die passenden Rohstoffe parat, kann man die neue Waffe und Ausrüstung direkt herstellen. Das ist eine gute Sache, erreicht aber an sich auch nicht die volle Größe, die es haben könnte, denn man findet auch so ziemlich viel Ausrüstung und das Crafting besteht im Wesentlichen auch wieder nur aus dem Herumklicken in den Menüs, die, ich sagte es schon einmal, mir nicht besonders gut gefallen. Trotzdem hat es mir gut gefallen, nach und nach neue Ausrüstung zu gewinnen und so auch meinen persönlichen Spielstil herauszuarbeiten. Aus den verschiedenen Waffen und Fertigkeiten kann man sich schnell den passenden Ryder basteln.

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Der Weg des Pathfinders

Direkt nach der Einführung in Mass Effect Andromeda wird man natürlich selbst gleich zum Pathfinder der Andromeda-Expedition. Das ist sicherlich keine große Überraschung. Ich muss sagen, dass ich mir auf Dauer durchaus noch mehr Pathfinder-Aufgaben gewünscht hätte. Ich spreche von größeren Entscheidungen als den questbasierten, in Richtung „Politik“ gehende, oder auch über sonstige Aktivitäten wie den Bau von Siedlungen oder Ähnlichem.

Etwas in die Richtung bietet Mass Effect Andromeda nicht wirklich, doch darüber bin ich tief im Inneren auch doch wieder irgendwie froh, denn wie schon gesagt erweckt Mass Effect Andromeda schon jetzt den Eindruck, dass der kreative Kopf und die führende Hand fehlte, die allen Elementen einen guten Zusammenhalt verpasst hat. Doch ich weiß nicht, ob Mass Effect Andromeda dann richtig hätte glänzen können. Auch in BioWares einstiger Königsdisziplin, der Story und den Dialogen, gibt es nämlich nicht nur Positives zu berichten.

Was mich spielerisch sehr stört ist, dass die eigenen Antwortmöglichen, von denen es mal zwei, mal vier gibt, nicht immer vorhersehbar sind. So passt der angezeigte Text nicht so richtig zu dem, was Ryder am Ende sagt. Die Qualität der Dialoge schwankt ansonsten von gut bis ziemlich peinlich – Manche Gespräche sind ziemlich schlecht geschrieben und laden zum Selbstschämen ein. Meistens wird das wenigstens mit einem (selbst-)ironischen Kommentar einer der beteiligten Spielfiguren kommentiert, doch ändert das nichts daran, dass die Dialoge auch unpassend zur Situation erscheinen können.

Die eigene Entwicklung in Mass Effect Andromeda zu verfolgen ist dagegen natürlich spannend, denn als neuer Pathfinder hat man es nicht immer einfach – Genügend Kritiker gibt es in Andromeda. Auf eurem Weg begegnet ihr einigen Figuren, die als Referenzen auf andere Spiele, Filme oder natürlich auch auf die Vorgänger zu sehen sind. Das ist schon ziemlich cool, doch auch hier hält sich halt irgendwie der Eindruck, dass den Schreibern der eine Chefschreiber fehlte, der sagte, wo es langgeht. Eine gute Arbeit dagegen leisten die Synchronsprecher: Einige unpassende Besetzungen mag es zwar geben, doch dafür ist die Leistung insgesamt auf jeden Fall überdurchschnittlich gut.

Viel diskutiert: Die Technik

Vor dem Launch gab es eine riesige Diskussion rund um die ach so schlechten Gesichtsanimationen von Mass Effect Andromeda. Um es kurz zu machen: Diese Diskussion verstehe ich nicht. Mass Effect Andromeda hat zwar durchaus mit einigen merkwürdigen Animationen zu kämpfen und ja, auch die Gesichtsanimationen sind keine Meisterleistung, vor allem, weil die Augen der Figuren immer panisch-lustig hin und her rollen und alles andere als realistisch aussehen, aber insgesamt bietet Mass Effect Andromeda auch keine schlechteren Gesichtsanimationen als andere Spiele der letzten Zeit. Denke ich zum Beispiel an Horizon: Zero Dawn, so hat dieses zwar grundsätzlich die deutlich realistischeren Gesichtsanimationen, ist dafür aber (im Deutschen) viel asynchroner und es gibt viel mehr Entgleisungen, bei denen sich Augenbrauen oder Lippen selbstständig machen. So etwas kommt in Mass Effect Andromeda definitiv nicht oder nur sehr selten vor, wodurch ich den Gesamteindruck als identisch bezeichnen würde.

Viel mehr Anlass zur Kritik gibt mir die schwache Performance des Titels, denn auf der Xbox One erreicht die Bildrate immer wieder kritische Bereiche und verweilt auch für eine kurze Zeit dort. Das nervt vor allem während der Ballereinlagen. Im späteren Spielverlauf kam es einige Male vor, dass das Spiel für ein paar Sekunden komplett einfror, vor allem, wenn neue Dialoge oder Questupdates ausgelöst werden sollten... Ziemlich ärgerlich. Optisch dagegen zaubert Mass Effect Andromeda größtenteils sehr schöne Panoramen auf den Bildschirm. Die abwechslungsreichen Umgebungen können wirklich überzeugen, wobei ich am meisten immer noch von dem allerersten Planeten beeindruckt war und später keine andere Umgebunge da nochmal so richtig mithalten konnte.

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Grimmig wurden bisher die Gesichtsanimationen von Mass Effect Andromeda beäugt, aber so schlimm sind sie gar nicht.


Fazit: Licht und Schatten in Andromeda

Mass Effect Andromeda hat es mir wirklich nicht leichtgemacht. Zum Einstieg war ich so geflasht vom Spiel, dass ich wirklich dachte, die Erkundung der neuen Heimat der Menschheit würde mich viele Stunden gebannt an den Bildschirm fesseln. Viel von der Faszination bröckelte jedoch bald: Mass Effect Andromeda wirkt wie ein großer Mischmasch solider Zutaten, die jedoch schon für sich genommen nicht die wahre Größe erreichen, bei denen jedoch auch die eine führende Hand fehlte, die alle in ein stimmiges Gesamtgericht verwandelte.

Vor allem die Diskrepanz zwischen frei begehbaren Planeten und vielen dort verteilten Scripts hat mich gestört: Ständig löse ich mit meiner normalen Spielgeschwindigkeit etwas neues aus, sodass sich Interaktionen und Dialoge gegenseitig ausstechen oder schlichtweg überlappen. Während die Aufgaben grundsätzlich spannend gestaltet sind, bestehen sie so zum größten Teil nur aus dem Ablaufen von Markierungen. Die größten Stärken von Mass Effect Andromeda liegen somit auf Dauer in der Charakterentwicklung, in der dynamischen Bewegung durch das Jetpack und in den Kämpfen, die durch Truppenmitglieder und die Fertigkeiten aller Beteiligten ebenfalls eine sehr dynamische Anmutung haben.

Als Rollenspiel und Pathfinder-Abenteuer ist Mass Effect Andromeda für mich jedoch nur durchschnittliche Kost. Es wird von zu vielen spielerischen Unzulänglichkeiten und Widersprüchlichkeiten sowie von technischen Mängeln geplagt, um mich wirklich lange zu fesseln. Die Grundzutaten für gut 40 Stunden gute Unterhaltung sind da, BioWare hat auch schon Verbesserungen in Aussicht gestellt – Mit diesen kann Mass Effect Andromeda durchaus noch zum guten Spiel werden, auch wenn viele Schwächen wohl tiefer im Entwicklungsprozess und in der Grundlage des Spieles verankert sind.

Pro Contra
+ Bombastischer Einstieg - Viele halbgar wirkende Spielelemente
+ Tolles Forschungsprinzip zur Entdeckung neuer Technologien - Widerspruch zwischen offenem Ansatz und zu vielen Skripts
+ Dynamische Bewegung und Kämpfe - Viele überlappende Interaktionen
+ Motivierende Charakterentwicklung - Teils starke Framerateprobleme
+ Hübsche Umgebungen - Quests de facto nur Markierungen ablaufen
+ Abwechslungsreiche Aufgaben - Unübersichtliche Menüs
+ Deutsche Sprachausgabe größtenteils gelungen - KI Schwächen (besonders Verbündete)


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Technik: 77

  • Grafik: 78
  • Sound: 88
  • Umfang: 87
  • Gameplay: 68
  • KI: 66

Spielspaß: 61

Einzelspieler

  • Story: Ihr seid der Pathfinder der Andromeda-Expedition. Dialoge und Story weisen eine schwankende Qualität auf, wie man sie in Mass Effect Andromeda nach einiger Zeit gewohnt ist.
  • Wiederspielwert: Durchaus vorhanden – Es gibt viel zu tun und die Abwechslung stimmt. Demotivierend sind in erster Linie die technischen und spielerischen Schwächen.
  • Frustfaktor: Vorhanden – Vor allem durch Gameplayprobleme.
  • Design/Stil: Der Stil ist gelungen, die Umgebungen sehen gut, wird ausgebremst durch Performanceprobleme.
  • Musik/Sound: Die Musik passt gut, die Soundeffekte stimmen, die deutsche Sprachausgabe ist größtenteils gelungen.

Informationen zum Testgerät (Xbox One)
Plattform: Xbox One
Edition: Standard (500GB), ohne ausgetauschte Hardware
Hardware: Titel auf externer Festplatte (2TB, USB 3.0)
Alter des Geräts zum Testzeitpunkt: 2 Jahre

Wir bedanken uns bei EA für das Pressemuster zu Mass Effect Andromeda!


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