gamescom 2015 Ersteindruck - Heaven's Hope (Windows, Mac)

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gamescom 2015 Ersteindruck - Heaven's Hope (Windows, Mac)

Beitragvon Meykota » Fr 7. Aug 2015, 20:05

Point & Click Adventure sind manchmal so eine schräge Sache: Der eine mag sie, der andere mag sie nicht, aber was eigentlich alle mögen, sind die wirklich schrägen Stories, die dieses Genre regelmäßig bereithält. Wir waren beim deutschen Entwickler Mosaic Mask Studio und haben uns deren aktuelles Spiel angesehen, das auf den schönen Namen Heaven’s Hope hört und für Mac und Windows irgendwann Anfang 2016 erscheinen soll.

Von gefallenen Engeln und kuscheligen Mäuse

Heaven’s Hope hat eine so schräge Geschichte – Myriel, eine der Entwicklerinnen, hat uns einen ziemlich tiefen Einblick gegeben – dass man sich stellenweise wirklich fragt: „Was zur Hölle machen die Storywriter eigentlich den ganzen Tag!?“ Apropos Hölle: Es geht um einen gefallenen Engel, der jedoch nicht durch irgendein Fehlerverhalten fiel, sondern während eines Kampfs mit seinem Feind Feuer fing und dann eben vom Himmel stürzte. Seine Aufgabe besteht nun darin, zurück in den Himmel zu kommen und dafür braucht er eine Art Fluggerät. Dummerweise gibt es jedoch auf der Erde nicht nur liebe Mäuse, die sich einem anschließen, sondern auch die böse Nonne Greta, die Lust auf eine Inquisition hat, ebenso wie der Feind unseres Engels.

Das sollte zur groben Story reichen. Heaven’s Hope ist, wie gesagt, ein Point & Click Adventure der klassischen Art. Das bedeutet, ihr müsst im Grunde Rätsel lösen, um durch die Story zu kommen, und kleinere Minispiele spielen. Und wenn wir klassisch meinen, meinen wir auch klassisch, vor allem was die Lösungsmöglichkeiten angeht. Wir wären bestimmt an einigen Stellen, die uns gezeigt wurden, zu blöd gewesen, um wirklich weiter zu kommen. Aber das macht nichts, da die Story einfach so vieles wettmacht – sofern man den dann irgendwann weiterkommen mag.

Entwickelt wird Heaven’s Hope von einem kleinen Team, dessen Kern aus neun Mitarbeitern besteht, jedoch bekommen sie Unterstützung von Freelancern und einem anderen Studio, das sich um die Animationen der Figuren kümmert. Anspielen durften wir leider nicht, dafür hatten wir viel Spaß mit den beiden Entwicklern. Man merkt ihnen an, dass sie Feuer und Flamme für Heaven’s Hope sind und das merkt man auch dem Spiel an, dass da so viel Liebe drin steckt.

Von 3D und Handzeichnungen

Die Hintergründe von Heaven’s Hope wurden per Hand gezeichnet, so findet ihr 35 Handzeichnungen im Spiel, die wirklich sehr schön geworden sind. Die Figuren jedoch sind in 3D animiert, was dem Ganzen einen ganz besonderen Charme gibt. Aber nicht nur daran hat man gedacht, sondern auch an einige Aspekte, die zum Spiel gehören. Beispielsweise muss man an einer Stelle eine Statue von Petrus verärgern. Wir erinnern uns: Petrus ist nicht nur der Himmelswächter, sondern auch noch für das Wetter zuständig, sodass die Wolken am Himmel immer dunkler werden, je mehr ihr Petrus verärgert.

Heaven’s Hope spielt im 19. Jahrhundert in England und soll euch eine Spielzeit von 12 bis 14 Stunden bieten können. Selbstverständlich ist das ein bisschen davon abhängig, wie ihr spielt und wie lange ihr für Rätsel und dergleichen braucht. Heaven’s Hope sieht schon jetzt nach so viel Spaß aus, dass wir gespannt sind, wie sich das Ganze entwickeln wird. Selbstverständlich halten wir euch über das Spiel weiterhin auf dem Laufenden.

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