gamescom-Vorschau: Outreach - Weltraum-Adventure in First-Person

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gamescom-Vorschau: Outreach - Weltraum-Adventure in First-Person

Beitragvon Meykota » Do 18. Aug 2016, 22:48

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Unendliche Welten haben wir auf der gamescom 2016 nicht ganz so viele gesehen, aber in den Weltraum entführte uns doch das eine oder andere Spiel, so zum Beispiel der kleine Indietitel des britischen Entwicklerteams Pixel Spill namens Outreach, das sich aktuell noch in der Entwicklung befindet und den Pre-Alpha-Status erreicht hat. Wir haben im Businessbereich der gamescom 2016 einen Blick auf das Spiel werfen können, das in einer sowjetischen Raumstation spielt und euch vor einige Aufgaben stellt.

Outreach spielt im Jahr 1986 und schickt euch auf eine Raumstation, auf der ihr das Verschwinden von drei Personen aufklären sollt. Dabei beginnt der Prolog des Spiels damit, dass ihr diese drei Charaktere kennenlernt und euch mit dem Gameplay vertraut machen könnt. Hier sei gleich gesagt: Outreach ist ein Adventure Game, das mit einer First-Person-Sicht daherkommt, was uns nicht sonderlich gut gefiel. Im Prolog folgt ihr einer Aufgabe und müsst euch außen an der Raumstation entlang bewegen, allerdings gibt es hier noch viele Dinge, die das Ganze doch eher unschön werden lassen. So zum Beispiel bewegt ihr euch an Halterungen entlang, jedoch habt ihr keine Hände, die danach greifen. Da es sich noch um eine sehr frühe Version des Spiels handelt, hoffen wir einfach mal, dass das Ganze bis zum Release noch behoben wird.

Cooler hingegen ist das Fortbewegen entlang der Raumstation. Da das Spiel im Jahr 1986 stattfindet, könnt ihr nicht auf so coole und praktische Dinge wie einen Jetpack zurückgreifen, sondern seid wirklich nur auf euer Geschick angewiesen. Ihr müsst also die nächste Halterung gut anvisieren, wenn ihr nicht unbedingt in den Weiten des Weltalls verschwinden wollt. An dieser Stelle sei angemerkt, dass Outreach am besten mit dem Controller gesteuert wird, denn hier habt ihr die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie stark ihr euch abstoßt. Gesteuert wird ein Abstoß mit R2, also dem hinteren Knopf auf der rechten Seite. Je stärker ihr drückt, desto stärker ist auch der Abstoß. Seid also sehr vorsichtig, wenn ihr diesen Knopf drückt. Das hat uns richtig gut gefallen. Wer damit nicht warm wird, kann aufatmen, denn etwa 70 % von Outreach spielen innerhalb der Raumstation. Ihr müsst also nicht ganz so oft nach draußen.

Eure Aufgabe in Outreach ist es, auf der Raumstation Hinweise zu finden, warum vor einem halben Jahr drei Kollegen verschwunden sind. Da auch die Entwickler selbst Spieler sind, lassen sie euch nicht nach vollkommen Fremden suchen: Im Zuge des Prologs werdet ihr diese drei Figuren kennenlernen, um ein Gefühl für sie zu bekommen. Die Entwickler begründen das Ganze damit, dass sie wissen, wie frustrierend es ist, jemanden zu suchen oder sich um jemanden zu kümmern, den man gar nicht kennt. In Outreach soll das alles anders werden, wir sind gespannt.

Die Geschichte in Outreach erzählt sich dabei so, wie der aktuelle Standard in Videospielen ist: Ihr habt sowohl Gespräche, die euch weiterbringen, als auch verschiedene Fotos und Textfragmente, die euch einen weiteren Teil der Geschichte erklären sollen. Auf diese Weise soll jedoch auch die Einsamkeit in den Vordergrund gerückt werden. Ihr befindet euch schließlich ganz allein auf einer Raumstation und das einzige, was ihr finden könnt, sind Fragmente von anderen menschlichen Wesen.

Und dabei sieht Outreach schon jetzt ziemlich gut aus, doch das liegt nicht nur an der Grafikengine, sondern auch an den verschiedenen Recherchen, die die Entwickler im Vorfeld getätigt haben. So wurde besonders darauf geachtet, dass ein Großteil des Schiffs an bereits bestehende Raumstationen erinnert. Etwa 85 % stammen dabei von „echten“ Elementen, die auf alten russischen Raumstationen gefunden wurden. Die anderen Elemente wurden sinnvoll hinzugedichtet und so erschaffen, dass sie auch in dieser Zeit hätten existieren können. Im Detail haben die Jungs von Pixel Spill also viel Mühe in die Recherche gesteckt, um alles soweit wie möglich realistisch zu gestalten. Bisher hat uns Outreach jedoch leider noch nicht so richtig packen können, wir sind jedoch dennoch gespannt, wie sich der Titel entwickelt und wie dann vor allem weitere Dinge im Spiel aussehen. Wir drücken den Entwicklern die Daumen, das alles so klappt, wie sie es sich vorstellen.

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