Catizens (PC) in der Vorschau – Meine kleine Katzenstadt

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Ich liebe Katzen, aus diesem Grund habe ich mir die Vorschau zu Catizens auch bis zum internationalen Weltkatzentag aufgehoben. Im Spiel selbst leite ich eine ganz eigene Katzenstadt, muss mich um die Bedürfnisse meiner pelzigen Einwohner/-innen kümmern und darf die Stadt nach all meinen Bedürfnissen ausbauen. Das Entwickler/-innenstudio hinter Catizens hat auf der hauseigenen Webseite eine Vorschauversion zur Verfügung gestellt, sodass ich mir hier einen Einblick verschaffen konnte. Wie ich es fand, meine eigene Katzenstadt zu haben, erfährst du in der Vorschau. !B

Im oberen linken Bereich steht "Catizens", links unten kann man zwischen den Schwierigkeitsstufen "Catsual", "Catverage" und "Catlamity" wählen.
Ich liebe die cattastische Sprache!

Ein maues Tutorial

Catizens beginnt, wie die meisten Spiele, erst einmal mit einem Tutorial, das mir dir grundlegenden Schritte des Spiels näherbringen möchte – und zwar wirklich nur die grundlegenden Aspekte. Im späteren Spielverlauf kommen noch eine Gameplayelemente hinzu, die kein Bestandteil des Tutorials waren. Das finde ich teilweise ganz gut, allerdings hätte ich mich sehr darüber gefreut, wenn mir bereits im Tutorial gesagt worden wäre, wie ich andere Katzen in bestimmte Jobs setze.

Somit nimmt mich das Tutorial zwar an die Hand, zeigt mir jedoch nur, wie ich Häuser baue, Gegner angreife und meine Katzen lenke. Dass da noch viel mehr dahintersteckt, war mir zum Tutorial absolut nicht klar. Doch bevor es mit dem Tutorial losgeht, darf ich erst einmal meine beiden ersten Bewohner/-innen bauen, die dann Gründer/-innen meines Dorfes sind und die mich auch die durch die einzelnen Level begleiten. Zur Verfügung steht mir dabei ein ziemlich komplexer Editor, sodass ich die Katzen wirklich ganz nach meinen Wünschen bauen kann. Passenderweise heißt mein Architekt thomary, während meine Ritterin Meykota heißt. Auf beide Anfangsjobs habe ich keinen Einfluss, was auch gut ist: Ohne Architekt/-in kann ich nicht bauen, ohne Ritter/-in mich nicht verteidigen.

Weiterhin gibt es später noch andere Jobs, wie beispielsweise Farmer/-in, dier dann in der Lage ist, Felder zu bewirtschaften. Das ist schon ziemlich nice, allerdings fehlt da einfach ein bisschen die Einführung. Ebenso wie zu den Quests, die nach und nach durch die Bewohner/-innen aufploppen: Das sind einfach nur Sprechblasen, die über ihren Köpfen auftauchen. Einige haben dabei von mir verlangt, die Häuser auszubauen. Mir war bis zu diesem Wunsch gar nicht klar, dass das eine mögliche Option ist. !B

In der Mitte des Bildes ist ein Fenster zu sehen, das vier verschiedene Katzen zeigt mit verschiedenen Eigenschaften, die ich in meine Stadt einziehen lassen kann.
Habe ich genug Platz in meiner Stadt, kann ich neue Katzen einziehen lassen. Diese habe ich zur Auswahl.

Die Sims in Katzenform

Ich möchte Catizens am ehesten mit Die Sims Mittelalter vergleichen, wenn ich denn einen Vergleich ziehen müsste. Jede Katze hat unterschiedliche Eigenschaften und somit auch abwechselnde Bedürfnisse. Manche beispielsweise hassen es, nass zu sein, während es andere wiederum ganz nett finden. Für die, die es doof finden, gibt es glücklicherweise eine Badehaus, bei dem sie sich trocknen können – das schützt vor Haarbällen.

Im linken Bereich des Bildschirms ist die jeweils ausgewählte Katze zu sehen und dort in der oberen Zeile sind verschiedene Symbole, die Auswirkungen auf die Stimmungen haben. Einige, wie beispielsweise Trauer, wenn eine Katze verstorben ist (das passiert btw. erst, wenn alle neun Leben abgelaufen sind), sind nur eine gewisse Spielzeit vorhanden und wirken sich negativ auf die Stimmung aus. In Catizens ist die Stimmung übrigens ausschlaggebend, wie schnell eine Katze ihre zugewiesene Arbeit verrichtet. Je glücklicher sie ist, desto schneller kann sie sich um alles kümmern. Logisch.

Nicht immer ist wirklich hundertpro klar, was die Katzen glücklich macht – das ist aber auch gar nicht weiter schlimm, bei Die Sims konnte ich das auch nicht immer erkennen. Geholfen hat allerdings, wenn ich sie einfach machen ließ. Sie haben sich dann selbstständig unterhalten oder sich nützlich gemacht oder geschlafen und hinterher waren sie wesentlich glücklicher. Generell freuen sie sich auch mal über ein Stündchen Pause zwischendurch.

Übrigens: Du kannst den Katzen auch Aufgaben zuweisen. Dann hacken sie beispielsweise Holz oder bauen Steine und Gold ab, das machen sie solange, bis sie keine Lust mehr haben. Wie Katzen eben so sind. In den meisten Fällen haben sie aber immer relativ lange die Aufgabe erledigt, die ich ihnen zugewiesen habe. Das funktionier auch mit klassischen Sammelaufgaben: Wenn ich einer Katze zuweise, dass sie das gehackte Holz sammeln soll, macht sie das auch immerzu. Das ist ziemlich cool und nimmt mir die Arbeit ab, den Katzen immer und immer wieder neue Aufgaben zuzuweisen. !B

Zu sehen ist eine kleine Stadt: Links steht ein kleines Lagerhaus, im hinteren Bereich sind zwei steinhölzerne Wohnhäuser, auf der rechten Seite ein blaues Gebäude mit Wasser, das als Badehaus dient, und in der Mitte ein kleiner Zeltplatz mit einem Lagerfeuer.

Gefährliche Wälder

Wenn du ein neues Level beginnst, da du die Hauptquests des vorherigen abgeschlossen hast, darfst du dein Lager quasi „überall“ platzieren, solltest jedoch zu aller erst deine/-n Ritter/-in auf die Reise schicken und die Umgebung vor Gegnern säubern, sonst bist du ziemlich lange damit beschäftigt, deine Katzen wiederzubeleben und sie sich ausruhen zu lassen. Es ist ein bisschen schade, dass nur dier Ritter/-in kämpfen kann und nicht die anderen wenigstens ein bisschen, um nicht gleich ganz den Geist aufzugeben. Cool finde ich dennoch, dass die Katzen nicht gleich sterben, wenn sie tot sind, sondern dass eine Zeit abläuft und somit die neun Leben der Katze verstreichen. So habe ich doch ein bisschen Zeit, sie wiederzubeleben.

Catizens befindet sich derzeit noch in der Entwicklung, kann jedoch auf Steam schon auf die Wunschliste gesetzt werden. Dass es noch in der Entwicklung ist, merkt man an einigen Mechaniken, die noch nicht ganz ausgereift sind und die noch ein bisschen besser ausgesteuert werden müssen. Auch fiel mir der Grafikstil ein kleines bisschen negativ auf. Bei mir ist Catizens leicht verschwommen und die Ecken und Kanten wirken teilweise ausgefranst. Hier hoffe ich, dass sich durch die Entwicklung noch was tut oder dass Catizens zunächst bei Steam im Early Access launcht. Dennoch sind die Katzen sehr süß anzusehen und die Idee ist einfach großartig. Auch wünsche ich mir einen offenen Modus, sodass ich nicht jedes Level ganz von vorn anfangen muss. Ein schlichter Endlosmodus würde mir sehr gut gefallen. !B

Im Wald kämpft eine Katze gegen zwei Wildschweine mit dem Schwert. Die Katze gewinnt.

Fazit: Da ist definitiv Potential da

Catizens ist ein niedliches kleines Spiel, in dem ich mal keine Menschen durch die Gegend scheuche und glücklich machen muss, sondern Katzen. Wir alle wissen, wie komplex diese Tierchen manchmal sein können, dennoch finde ich, dass es bei Catizens bisher ganz gut gelöst ist, denn manche Ereignisse haben eine Auswirkung auf die Stimmung, sodass ich weiß, wer warum glücklich oder unglücklich ist und wie lange der Zustand noch eine Auswirkung hat. Catizens hat auf jeden Fall Potential. Ich glaube zwar nicht, dass wir es hier mit einem 90er Titel zutun bekommen werden, aber ein recht solider Mitt-80er Titel ist hier sicherlich drin. Ich bin sehr auf die weitere Entwicklung gespannt und hoffe auf einen Endlosmodus, sodass ich eine wirklich große, florierende Katzenstadt aufbauen kann, in der alle meine Kätzchen glücklich und zufrieden auf Samtkissen vor sich hin schnurren und nur, wenn sie Lust haben, auch mal einen Baum fällen.

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Beatrice Vogt
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