Duru – Als Graumull gegen Depression kämpfen

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Es gibt Themen, die nehmen zwar einen immer größeren Raum in unserem Leben und unseren Verständnis ein, doch braucht es noch einige Jahre, bis sie wirklich akzeptiert werden und man sie auch tatsächlich vollständig versteht. Ein solches Thema ist die Depression, die manchmal wie ein gigantischer Elefant im Raum steht, über den man jedoch nicht spricht.

Das deutsche Entwicklerstudio Twisted Ramble Games möchte deswegen ein bisschen aufräumen und mehr aufklären. Die Entwicklerinnern Kerstin, Sandra und Verena möchten Serious Games mit Spaß kombinieren und arbeiten derzeit an Duru, einem 2D-Plattformer, der sich mit dem Thema Depression befasst.

In Duru schlüpft ihr in die Rolle von Tuli, einem Graumull, der von Depressionen geplagt wird. Im Spiel manifestiert sich diese als schwarzes Wesen, das Tuli folgt und manchmal für, manchmal gegen ihn arbeitet und ihm auf diese Weise bei dem einen oder anderen Rätsel auch Steine in den Weg legen kann – so wie es in vielen Fällen auch die Depression im richtigen Leben tut. Geplant ist, dass Duru zunächst für den PC unter Windows und MacOS erscheint, später jedoch auch auf der Switch sein Debüt feiert.

Duru ist derzeit bei Kickstarter und kann dort noch bis zum 29. August 2020 unterstützt werden. Das Ziel von 15.000 € wurde zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht erreicht, dafür ist aber gut die Hälfte bereits zusammengekommen. Da besonders Depressionen zu den wichtigsten Themen der Psyche gehören, die wir aktuell in unserem Alltag kennenlernen, haben die Entwicklerinnen auch schon entsprechende Stretchgoals ausgerufen, die sie gerne erreichen möchten:

  • Ab 35.000 € – Switch Version
  • Ab 50.000 € – Die Gedanken von Tulise Freunden und anderen Graumullen werden angezeigt
  • Ab 80.000 € – Ein Dialogsystem wird eingeführt, um in Situationen und Gesprächen entsprechend reagieren zu können
  • Ab 100.000 € – Angepasste Spielversion für Tablets

Twisted Ramble Games ist ein deutsches Studio, das seinen Sitz in Berlin hat und derzeit auf drei Frauen zurückgreift. Einmal mehr ein Pluspunkt für Duru, wie ich finde.

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Beatrice Vogt
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Pryja

Uuuh, erst hab ich beim Lesen gedacht: “uff, Plattformer”, aber dann klang es doch sehr interessant und das die Depression so dargestellt wird. Bin auch hier gespannt, wie es sich entwickelt und unterstütze auch auf jeden Fall wenn ich dann wieder zuhause bin.