Hammerting in der Vorschau – Meine Zwerge und ich

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Vor vielen Jahren liebte ich den Titel Wiggles auf dem PC. Hier durfte ich ein kleines Zwergenvolk hegen und pflegen, gegen große Monster kämpfen und kleine Zwerge aufziehen. Ein Prinzip, für das ich damals zwar noch prinzipiell zu jung war, doch meinen Spaß hatte ich trotzdem. Aus dem Grund schlug mein Herz höher als ich Hammerting fand. Wie sich der Early Access auf Steam spielt und ob es irgendwie mit meiner Kindheitserinnerung mithalten kann, verrate ich euch in meiner Vorschau.

In der Überwelt herrscht Krieg

Die Welt in Hammerting ist nicht friedlich. Ganz im Gegenteil: Ich lebe mit meinem Volk in einem Berg und grabe und buddle und baue mich immer weiter ins Berginnere, immer auf der Suche nach Rohstoffen, immer auch auf der Suche nach Nahrung. Doch während ich mich in den Berg fresse und mein Volk auf unnatürliche Weise wächst, denn Nachwuchs können die Zwerge noch nicht produzieren, herrscht oben in der Überwelt Krieg.

Und genau diesen Krieg unterstütze ich.

In der Überwelt gibt es verschiedene Städte und Siedlungen, die sich im Krieg befinden. Manchmal erfülle ich Quests für die Bösen, manchmal für die Guten und habe somit einen direkten Einfluss auf die Scharmützel und Schlachten, die oben stattfinden. Manchmal wollen sie nur ein paar Kupferbarren, manchmal wollen sie direkt Waffen oder Nahrung. Das unterscheidet sich von mal zu mal und steigert sich auch in der Schwierigkeit. Ein bisschen glaube ich, dass die Quests von der Entwicklung meines Volkes abhängig ist, doch genau kann ich das auch nach vielen Spielstunden nicht sagen.

Das Leben im Berg

Aktuell fehlt noch eines, um im Berg wirklich glücklich zu sein. Ich kann zwar Behausungen bauen und auch eine Taverne, in denen die Zwerge Bier trinken können, doch irgendwie fehlt noch was. Auch der Technologiebaum ist relativ klein und ich habe immer das Gefühl, sehr schnell fertig zu sein. Ein bisschen schade finde ich die Möglichkeit, neue Zwerge für mein Volk zu gewinnen, denn aktuell ist es nur so, dass ich welche einstellen kann, sie vermehren sich jedoch nicht, obwohl einige männlich, andere weiblich aussehen. Das ist schade, denn so entwickelt sich mein Volk derzeit nicht natürlich weiter.

Allerdings stört mich das eigentlich alles nur bedingt: Als ich Hammerting das erste Mal anfing, noch bevor es in den Early Access ging, habe ich ziemlich spontan einige Stunden am Stück gespielt und dabei gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht. Irgendwie hat Hammerting genau dieses typische: “Nur noch ein bisschen” oder “nur noch die nächste Quest”, sodass man am Ende gar nicht wirklich merkt, wie die Zeit vergeht.

Das einzige, was mich stört, ist die Steuerung mit der Maus. Ich spiele in den meisten Fällen per Laptop über meinen Shadow, was wiederum bedeutet, dass ich in den meisten Fällen nur mein Mouspad zur Verfügung habe. Damit habe ich auch fast nie Herausforderungen, jedoch kann ich in Hammerting auf der Karte der Überwelt nur per gedrücktem Mausrad navigieren – was ich in dem Fall nicht habe. Das ist ein bisschen schade. In einem Anflug geistiger Umnachtung schloss ich eine Bluetooth Maus an und konnte dann zwar auf der Karte navigieren, jedoch ging dann die Steuerung innerhalb des Berges nicht mehr so flüssig. Irgendwie fühlt es sich aktuell noch nicht richtig an. Ich bin gespannt, ob der Early Access Modus da noch ein bisschen was mitbringt.

Fazit und Wünsche

Hammerting macht mir schon jetzt ziemlich viel Spaß, auch wenn es noch einige Stolpersteine in der Programmierung hat – aber genau dafür ist es ja noch im Early Access. Ich mag meine Zwerge und ich mag meinen Berg, ich mag es, irgendwie trotzdem von allem abgeschottet zu sein und nicht unmittelbar Teil des Krieges zu sein. Ja, ich unterstütze ihn, aber genauso gut kann ich das auch sein lassen. Niemand zwingt mich dazu, den Krieg zu unterstützen.

Und genau das mag ich so an Hammerting. Ich habe so viele Freiheiten und ich muss mich selbst mit dem Spiel beschäftigen, denn aktuell gibt es noch kein Tutorial, das mir über die Schulter guckt. Andererseits vermisse ich das Tutorial auch in keinster Weise und bin froh, dass ich selbst alles lernen darf.

Ich hoffe für die Zukunft, dass ich irgendwann auch selbst Zwerge erschaffen kann und sie nicht nur kaufe. Ebenso freue ich mich über weitere Technologien, damit das Ganze noch ein wenig spannender wird, sonst kann ich mir vorstellen, dass es auf Dauer doch eintönig wird, wenn ich jeden Berg genau gleich anfange. Hier bin ich sehr gespannt, was die Entwickler noch parat haben.

Aktuell kann ich Hammerting jedoch sehr empfehlen. Wenn ich jetzt eine Wertung vergeben würde, wäre ich zwar bei einer 75, allerdings liegt das an den technischen Macken, die das Spiel noch hat und dem fehlenden Content. Wird das alles noch erweitert, haben wir hier einen ziemlich sicheren Titel zwischen 85 und 90, kann ich mir vorstellen. Ich bin sehr gespannt.

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Beatrice Vogt
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