I just wanna play: Lost Ember

Es macht mich immer wieder stolz und überrascht mich bisweilen, außergewöhnliche Spielkonzepte zu sehen. In diesem Fall kommt der Titel sogar aus Deutschland. Das Hamburger Studio Mooneye arbeitet schon seit einer Weile an Lost Ember, einem Titel über die Schönheit und Gewalt der Natur. Ich muss zugeben, dass ich erst vor Kurzem vom Spiel gehört habe – und direkt begeistert war.

In Lost Ember geht es darum, Spuren der ursprünglichen Zivilisation in der Welt zu finden – Spuren der Menschen. Denn diese sind längst verschwunden und die Natur, Pflanzen und Tiere haben die Herrschaft über die Erde zurückgewonnen. Ihr schlüpft in die Rolle eines Wolfs, um diese Wildnis zu erkunden und herauszufinden, was mit den Menschen passiert ist.

Die Besonderheit: Der Wolf hat die Möglichkeit, die Gestalt von anderen Tieren anzunehmen. So schwingt ihr euch auch in die Lüfte oder taucht in die Tiefen hinab, um etwas über die Ursprünge und Entstehung eurer Welt herauszufinden.

Die Entwickler wollen euch die Erkundung aus verschiedenen Blickwinkeln ermöglichen, und auch mal, einfach nur einen Tunnel zu graben, wenn euch danach ist. Dank der erfolgreichen Kickstarter Kampagne des Spieles und deren Stretchgoals könnt ihr übrigens auch ein Faultier sein – was gibt’s Besseres?

Lost Ember klingt für mich nach einem entspannten, atmosphärischen und auch emotionalen Spiel. Darauf freue ich mich. Die Entwicklung lief wohl nicht ganz ohne Tücken und erst vor Kurzem hat man sich vom bisherigen Storywriter getrennt und einen neuen an Bord geholt, um die Hintergrundgeschichte auf Kurs zu bringen – daher soll Lost Ember nun im Frühjahr 2019 für Steam, PS4 und Xbox One kommen. Ich bin gespannt!

Im echten Leben heiße ich Manuel und neben Videospielen interessiere ich mich vor allem für Bücher. Die lese ich nicht nur gerne, sondern schreibe sie auch selbst. Wenn ich nicht gerade zocke oder Tests oder Geschichten schreibe, arbeite ich als Kundenberater. Ich schleppe immer ein Notizbuch mit mir herum, nur, um dann doch alles ins Handy zu notieren.

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