Overwatch 2 – Die Zukunft umfasst Fünf

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Gestern Abend gab es einen zweistündigen Livestream zu Blizzard Entertainments zweiten Teil zum gefeierten Overwatch, in dem auch ich mittlerweile hunderte von Stunden verbracht habe – auch wenn ich noch immer diejenige bin, die die Maps nicht kennt und mit dem Rücken irgendwo dran stößt.

Overwatch 2, das war im Vorfeld schon bekannt, soll größer und mächtiger werden als Overwatch und neben PvP auch einen PvE Modus mit sich bringen. Im Livestream wurde unter anderem auf den PvP Modus eingegangen, vorgestellt wurde das sogenannte 5v5 Gameplay. In Overwatch gab es bisher in der Regel 6v6 Spiele, also Spiele, in denen beide Teams aus jeweils 6 Spieler/-innen bestehen, zusammen gesetzt aus zwei Tanks, zwei Damage Dealern und zwei Unterstützer/-innen. Für Overwatch 2 soll sich das ändern und es soll nur noch einen Tank geben, der gleichzeitig auch ein Brawler sein kann.

Wenn ich auf meine bisherige Erfahrung aus Overwatch zurückschaue, finde ich das gar nicht mal so dramatisch. Ich spiele keine Ranglistenmatches, sondern nur in den normalen Modi und dort wissen viele Tankspieler/-innen meistens nicht so richtig, was ihre wirkliche Aufgabe ist und springen irgendwo rum oder laufen vorm Heiler weg, also vor mir, der sie gerade heilen will. Wenn sie es einmal wissen, dann ist das auch super und dann unterstützen sie mit beispielsweise gut gesetzten Barrieren das restliche Team, das steht außer Frage.

Auf Twitter beschwerten sich viele Fans darüber, dass der zweite Tank wegfällt, weil dann die Balance fehlt, doch ich sehe das als Chance. An sich ist Overwatch und auch sein Nachfolger ein Spiel, das auf Balance angewiesen ist, doch das ist einigen Spieler/-innen nicht bekannt. Eigentlich müsste ich immer schauen, welche Tanks ich dabei habe, um anschließend entsprechend Unterstützer und Damage Dealer passend zu wählen. Genau diese Chance sehe ich nun bei einem 5v5 Match, denn hier sind alle darauf angewiesen, im Team selbst die richtige Balance mit den richtigen Charakteren zu finden, um siegreich zu sein. Und das finde ich ziemlich gut, ich hoffe, dass das auch andere Spieler/-innen so sehen und die Taktik dahinter verstehen.

Doch das war noch nicht alles, über das Blizzard gestern im Stream sprach: Neben den 5v5 Matches wurden auch nochmal die Looks der Charaktere vorgestellt, die teilweise futuristischer sind als in Overwatch, und einige der neuen Maps aus Overwatch 2 fanden Erwähnung, so beispielsweise New York, Rio de Janeiro, Rom und Monte Carlo.

Zugegebenermaßen sah das Gameplay zu Overwatch 2 nicht spannend aus, sondern eher verwirrend. Ich freue mich hier eher aufs Spielen selbst – und wenn du auf derselben Plattform spielst wie den Vorgänger kannst du deine gesammelten Dinge wie Skins oder Sprays mit zu Overwatch 2 nehmen. Das ist doch ziemlich cool.

Overwatch 2 ist noch immer in Entwicklung, einen Erscheinungstermin hat es bislang noch nicht.

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Beatrice Vogt
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