Overwatch und ich

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Es ist richtig, dass Overwatch schon seinen vierten Geburtstag in diesem Jahr feiern wird – und ich bin eine ganz frische Heldin in dem ganzen Abenteuer. Eigentlich war ich nie so der Fan von Overwatch, da für mich das ganze Konzept irrsinnig ist und im ersten Teil der Reihe nicht wirklich gut umgesetzt wurde.

So ist oder war Overwatch eine Organisation, die die Welt gegen das Böse verteidigen sollte, doch im Spiel selbst habe ich nur Matches gegen andere Spieler, die dieselben Figuren wie ich spielen und versuchen, eine sinnlose Fracht zu verteidigen oder einen Punkt einzunehmen. Einen Sinn, der zur Organisation namens Overwatch gehört, konnte ich dabei nicht finden – und finde ich auch jetzt nicht. Ich weiß nicht, warum wir das tun, was wir tun.

Ein weiterer meiner Kritikpunkte war bisher die First-Person-Ansicht. Ich kann einfach nichts mit Spielen anfangen, in denen ich meinen Charakter nicht sehen kann. Das hat sich auch jetzt noch nicht geändert, denn noch immer renne ich rückwärts in Wände und fühle mich dann wie eine in die Ecke gedrängte Maus, die einfach vom Kammerjäger zerquetscht wird.

Dennoch spiele ich es jetzt. Zum einen weil ich Manuel jetzt sehr lange zugesehen habe und mich wahnsinnig über viele Mitspieler aufregte, die einfach nicht verstehen, was das Ziel der Mission ist (ich verstehe den Zusammenhang zwischen Ziel und Mission auch nicht, verstehe aber sehr wohl, wenn Maria Koschny sagt, dass ich den Zieltpunkt verteidigen soll). Und eben weil mich diese Leute so genervt haben und ich auch mal wieder ein Spiel haben wollte, das ich zusammen mit Manuel zocken kann, wurde ich eine Heldin in Overwatch.

Ich bin übrigens die, die in Ecken hängen bleibt und deren Schüsse irgendwohin gehen, weil ich es noch nicht ganz hinbekomme, dass meine Waffe auch tatsächlich dorthin schießt, wohin sie schießen soll, aber das wird schon. Mit jedem Match werde ich besser und das ist doch schon mal was.

Ziemlich faszinierend finde ich, dass ich eigentlich ursprünglich Symmetra spielen wollte. Na ja, wenn man jedoch dann anfängt Overwatch zu spielen, wenn alle anderen gerade eine Echo sein wollen, dauert es noch länger als gewöhnlich, um als Damage Dealer überhaupt ein Match zu bekommen, weswegen ich zu Baptiste wurde. Er macht schon ziemlich viel Spaß, allerdings ist dann da eben immer noch meine schlechte Treffsicherheit, weswegen ich vermutlich erst zielen üben sollte, bevor ich jemand anderen spiele. Aus diesem Grund bin ich zu Lucio gekommen. Eigentlich sind Lucio und Moira eher so Manuels Heiler, doch die meisten anderen sind eher tricky, weswegen er mir Lucio empfohl.

Und es war die beste Entscheidung meines Lebens. Er heilt zwar auf Dauer weniger Schaden, ist aber immer unterstützend zur Seite. So ein bisschen erinnert mich Lucio an eine unserer langjährigen Freundinnen, die uns einst in Final Fantasy XIV als Barde unterstützte, nicht von der Art her, aber von den Fähigkeiten her, die sie oft eingesetzt hat. Heute habe ich zudem mit Lucio endlich diesen Angriff verstanden, mit dem er Gegner wegstoßen kann. Das hat mir heute doch einige Siege eingebracht.

Dennoch wünsche ich mir für Overwatch, dass es mehr in die Richtung geht, in die es auch in den Kurzfilmen geht, sodass ich eben doch die Welt gegen das Böse beschützen kann. Da bin ich doch sehr auf Overwatch 2 gespannt, das irgendwann rauskommt und dann hoffentlich mehr kooperative Missionen herausbringt, die uns zum Beispiel gegen die Omnic in den Kampf schicken.

Falls ihr mit uns spielen wollt, sind wir sowohl auf der Switch als auch auf der Xbox One X zu finden (auf letzterer Konsole nur Manuel). Sagt Bescheid, falls ihr mal mit uns spielen wollt.

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Beatrice Vogt
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