Wildchain – Digitaler und realer Naturschutz perfekt vereint

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Bei meiner heutigen Tour durch Kickstarter bin ich auch auf Wildchain gestoßen, ein wirklich sehr interessantes Projekt, das Umweltschutz und Gaming perfekt vereint – und vielleicht das erste Spiel ist, in dem Ingame-Käufe wirklich etwas Gutes bewirken. In Wildchain baut man sein eigenes Schutzgebiet für bedrohte Tierarten auf – und nebenbei unterstützt man auch in der echten Welt den Tierschutz und die Aufforstung.

Wildchain wartet aktuell bei Kickstarter auf die Unterstützung – erfolgreich war die Kampagne allemal. Als Ziel hatten die Entwickler einen Betrag von 8.813€ gesetzt – über 12.000€ kamen aktuell schon zusammen. 18 Tage verbleiben noch und es gibt einige Stretchgoals.

Doch erst einmal zum grundsätzlichen Konzept: In Wildchain baut man sein eigenes Schutzgebiet für bedrohte Tierarten auf, indem man magische Eier sammelt oder kauft – Ingame-Käufe scheinen durchaus eine wichtige Rolle in Wildchain zu spielen, allerdings wird für jedes verkaufte Ei ein Wald gepflanzt. Das Ziel ist ein großer Mangrovenwald. Dafür arbeitet Wildchain, so heißt auch das Studio hinter dem Spiel, mit Eden Reforestation Projects zusammen.

Für jedes Tier, dass man in Wildchain sammeln kann, greift das Spiel auf die IUCN Red List zu, und so kann man zum Beispiel sehen, wie viele Exemplare des Tieres noch in der freien Wildbahn gibt. Digital wachsen die Tiere und schenken einem, wenn man sein eigenes Schutzgebiet regelmäßig besucht und für hohe Sicherheit sorgt, bestimmte Boni, die man zum Beispiel zum Kauf weiterer Items oder auch Eiern verwenden kann. Übrigens: Im Spiel werden die Tiere in ihrer Häufigkeit ihrer Bedrohung in der echten Welt angepasst. Der Afrikanischer Esel zum Beispiel gilt als hochgefährdet und ist in Wildchain entsprechend selten.

Wildchain lehrt also digital etwas über die bedrohten Tierarten und möchte die echte Welt etwas besser machen – alle Profite möchte das Entwicklerstudio entsprechend spenden. Ich finde das Konzept großartig. Unterstützen lässt sich Wildchain (mit Belohnungen) ab einem schmalen Beitrag von 6 Dollar. Dafür wird auch ein Baum gepflanzt. Die Möglichkeiten, das Spiel zu unterstützen, gehen bis hin zu mehreren Tausend Dollar. Für 20 Dollar gibt es acht gewöhnliche Eier und es werden acht Mangrovenbäume gepflanzt.

Noch ausstehende Stretchgoals sind übrigens die Möglichkeit, Freunde zu besuchen (ab 25.000 Dollar) und ein Wettersystem, welches die Auswirkung von Wetter und Klima auf die Tiere zeigen soll. Letzteres soll ab 30.000 Dollar integriert werden. Eine Beta zu Wildchain soll ab Mai 2020 stattfinden, bevor das Spiel voraussichtlich ab Oktober verfügbar sein wird – es handelt sich um eine App für iOS und Android.

Weitere Infos zur Idee hinter Wildchain können auf der offiziellen Webseite nachgelesen werden. Dort haben die Entwickler auch ausführliche Infos zu den bedrohten Tierarten gesammelt.

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Manuel Eichhorn
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