Dreamscaper Vorschau – Die Traumwelten fesseln mich

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Ich habe Dreamscaper schon seit einer Weile auf dem Schirm und fand das Konzept interessant. Umso mehr habe ich mich über die Demo gefreut, die aktuell bei Steam zur Verfügung steht. Ein Testlauf hat mir bewiesen, dass mir das Spiel tatsächlich viel Spaß machen kann.

Ein Roguelite mit Sinn

Was mich freut: Endlich gibt es Roguelite Spiele, die sogar einen Sinn haben. In Dreamscaper betritt man in jeder neuen Nacht im Spiel die Traumwelten der Protagonistin: Ja, hier darf die Welt jedes Mal anders aussehen, mir andere Waffen in die Hand drücken und mit andere Gegner präsentieren. Es passt hier einfach.

Dreamscaper inszeniert hier sehr schöne Welten, die auch mit ihrer Atmosphäre verzaubern – auch der Soundtrack untermalt ganz wunderbar. Die Welten sind erkennbar in einzelne Bereiche unterteilt, in denen es Kämpfe zu absolvieren gilt, Dinge zu sammeln und Endbosse zu besiegen, um in den nächsten Abschnitt kommen zu können.

Wie in Roguelites üblich wird jeder Durchgang eben neu ausgewürfelt, das heißt man bekommt von den bisher freigeschalteten Waffen entweder direkt eine mit oder startet sogar unbewaffnet. Dann muss man Glück haben und hoffen, dass eine Waffe in der Spielwelt rumliegt oder gekauft werden kann. Kleine Rätseleinlagen lockern das Geschehen auf.

Schnelles Hack & Slash Gameplay

Dreamscaper bietet ein schnelles und unkompliziertes, aber dennoch vielfältiges Hack & Slay Gameplay: Ausweichen, Draufhauen, Fertigkeiten einsetzen. Die Mischung ist gut und zum ersten Mal habe ich bewusst die Kontern Funktion verwendet, denn wenn man unbewaffnet ist und keine Projektile für den Fernkampf mehr übrig hat, sind bestimmte Gegner mitunter harte Nüsse. Überhaupt lassen sich situativ bestimmte Fertigkeiten besser und andere schlechter einsetzen. Obwohl das Reportoire an Möglichkeiten eher begrenzt ist und vom Zufall abhängt, macht Dreamscaper hier eine gute Figur.

Die Kämpfe haben mir schon gut gefallen, auf Dauer bin ich gespannt, wie viel Vielfalt es bei Gegnern gibt und welche Fähigkeiten man insgesamt freischalten kann. Absehbar ist schon, dass die gleiche Gefahr wie in allen zufällig generierten Spielen besteht: Manche Durchgänge sind einfacher, andere schwieriger, je nach dem, was für eine Ausrüstung einem Dreamscaper mit an die Hand gibt.

Der erste Boss im Spiel stellt dabei jetzt schon eine gute Herausforderung dar – ich habe ihn nicht beim ersten Mal geschafft, wie ihr im Video seht. Beim zweiten Mal aber hatte ich bessere Ausrüstung am Start und dann war es gut machbar. Ich denke aber, Spieler, die eine Herausforderung suchen, werden bei Dreamscaper auch dauerhaft glücklich werden.

Das Drumherum – Freundschaften aufbauen

Nicht nur die Traumwelten selbst in Dreamscaper haben mich begeistert, sondern auch die anderen Umgebungen, die man mit Cassidy tagsüber besuchen kann. Hier sind vier Bekannte unterwegs, mit denen man Freundschaften aufbauen kann, indem man mit ihnen spricht und ihnen Geschenke gibt. Ich weiß nicht genau, wie viel Tiefe das System erreicht, momentan wirkt es recht einfach – auch wenn man Geschenke, die man mittels gesammelter Materialien herstellen kann, durchaus für eine schnellere Steigerung der Freundschaft sorgen kann.

Das Reisen zwischen Bibliothek, Café und Bar kostet Zeit, Cassidy hat Zeit abhängig von ihrer Leistung im vorherigen Level zur Verfügung. Gespräche mit den Figuren kosten natürlich auch Zeit – ein interessanter Ansatz, nur hoffe ich, dass Dreamscaper im Verlauf der Story noch weitere Aktivitäten dazubekommt, sodass hier vielleicht sogar ein kleiner Zeitmanagement Faktor mit von der Partie sein wird. Das wäre spannend.

Fazit: Eine Traumhafte Atmosphäre

Die Demo von Dreamscaper hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich auf die weitere Entwicklung des Spieles. Das Hack & Slash Gameplay geht sauber von der Hand und findet in wunderschönen Welten statt, deren zufällige Generierung hier sogar Sinn ergibt. Juhu! Auch das Drumherum gefällt vom Konzept her, muss langfristig nur auch mit Tiefgang überzeugen – in den eigentlichen Welten sehe ich darin kein Problem, denn durch wechselnde Waffen, Gegner und Umgebungen sollte das Erlebnis immer frisch bleiben. Ich bin wirklich gespannt auf Dreamscaper und würde mich freuen, wenn mich die Traumwelten auch weiterhin so fesseln können.

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Manuel Eichhorn
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