Imageepoch – Von japanischen Handheldtiteln und einer ungewissen Zukunft

Alles hat ein Ende stimmt im Gamingbereich oft nur bedingt, da viele Entwickler geschlossen werden oder ein größeres Studio verlassen, nur um einige Monate später mit einem eigenen Studio wieder um die Ecke zu kommen. Allerdings ist das auch nicht immer der Fall und so müssen beispielsweise auch japanische Studios, die doch den einen oder anderen im Westen bekannten Titel auf den Markt brachten, irgendwann ihre Pforten schließen. Für immer? Wer weiß. Heute möchten wir einen genaueren Blick auf das japanische Entwicklerstudio Imageepoch werfen, das leider im Jahr 2015 vom Erdboden verschwand.

Gegründet wurde das Studio übrigens ursprünglich im Jahr 2005, es bestand also lediglich zehn Jahre, in denen immerhin der eine oder andere spannende Titel geschaffen wurde. Doch auch wenn das Studio im Jahr 2005 gegründet wurde, so vergingen noch zwei Jahre, bevor der erste Spieletitel das Licht der Welt erblickte: Luminous Arc erschien im Jahr 2007 für den Nintendo DS und zwar weltweit. Doch zwei Jahre Entwicklungszeit sind keineswegs ungewöhnlich, sodass es schön zu sehen ist, dass man sich bei Imageepoch doch ein wenig Zeit gelassen hat. Weitere Titel folgten, hauptsächlich konzentrierte sich das Entwicklerstudio Imageepoch auf Handhelds, selbstverständlich von Sony und Nintendo. Nur einige wenige Titel kamen auf die Konsolen, so beispielsweise Time and Eternity, das für Sonys PlayStation 3 erschien, oder Arc Rise Fantasia, das für Nintendos Wii auf den Markt kam.

Auch wenn Imageepoch einige interessante Titel hervorbrachte, so zählen sie doch eher zu den Nischentitelentwicklern, da sie entweder kleinere Spiele entwickelten oder Games, die auch im Westen nur eine geringe Fanbase entwickelten. Der letzte Titel, den Imageepoch übrigens auf den Markt brachte, hörte auf den Namen Stella Glow und erschien für Nintendos 3DS. Man kann darüber streiten, ob dies der ausschlaggebende Punkt für das Ende von Imageepoch war, das letztendlich pleite ging. Im Jahr 2015 vermeldete Idea Factory, dass sie keinen Kontakt mehr zur Firma herstellen können und dass der CEO mehr oder weniger verschwunden sei. Auch die letzte Kommunikation von Imageepoch war schon einige Monate her. Erst in den darauffolgenden Monaten wurde bestätigt, dass das Unternehmen bankrott ging, was sehr schade ist, denn ein interessanter Stern am japanischen Firmament verschwand auf diese Weise sang- und klanglos. Was uns bleibt, sind die Spiele, die sie uns hinterließen.

Wir wünschen allen Mitarbeitern alles Gute!

Spiele von Imgeepoch bei Gamer’s Palace getestet:

Mein Name ist Meykota und ich habe schon vieles hinter mir. Ich habe 2014 gemeinsam mit meinem Mann den Palace gegründet, leite mein ganz eigenes Team im Kundenservice und schwinge von Zeit zu Zeit meine flotte Schreibefeder, um die eine oder andere Geschichte auf virtuelles Papier zu bringen. Ich brauche regelmäßig Abwechslung, weswegen es mit mir eigentlich nie langweilig wird.

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