Alien Life Simulator in der Vorschau – Außergewöhnliches Leben

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Mit Alien Life Simulator hat J6 Games sein erstes Spiel in den Early Access geschickt. Das Spiel verspricht ein Roguelike mit zufällig generierter Welt – ich habe mich nun schon mehrfach ins Abenteuer gestürzt und verrate dir in der Preview, was du vom Alienleben erwarten kannst.

Eine solide Basis

Alien Life Simulator ist noch spürbar im Early Access – doch die Grundkomponenten des Spieles sind da: Erkunden, Kämpfen, Craften, Überleben. Als richtig ausgereift sehe ich bisher nur die ersten beiden Elemente: Die zufällig generierte Welt besteht immer aus verschiedenen Inseln/Planeten, die über Portale miteinander verbunden sind. Bei jedem Durchgang werden sie anders zusammengewürfelt.

Bei jedem Durchgang wird ein neues Alien generiert.

Gute Geheimnisse warten in Alien Life Simulator – es lohnt sich, jeden Winkel der Planeten zu erkunden und dabei auch die teils kniffligen Sprungherausforderungen zu meistern. Doch in erster Linie sammelt man momentan Nahrung und Munition, also die Dinge, die man braucht, zum Überleben. Dabei erwarten dich Kämpfe gegen verschiedene Gegner, wobei diese momentan in erster Linie durch ihre Überzahl herausfordernd werden können. Ansonsten laufen die meisten Kämpfe recht gleichförmig ab, da man sich meist gut verstecken kann.

Die Basis für mehr ist denke ich geschaffen, doch momentan ist vor allem die Stadt in Alien Life Simulator noch sehr einfach gehalten. Man kann dort Essen abliefern und aus Ressourcen Schlüssel für die nächsten Portale herstellen lassen, viel mehr gibt es aber noch nicht. Da die Stadt außerdem keinerlei optische Highlights bietet, suche ich die nötigen NPCs jedes Mal erneut. Auch das Crafting ist noch eher umständlich, da es keine Anzeige für eine Anzahl gibt und man einfach so oft blind auf „Craft“ drückt, bis alle Stücke im Inventar verarbeitet wurden.

Spielerisch ein ungewöhnlicher Kniff: In die Stadt zurückzukehren geht am schnellsten, wenn man von einem Planeten fällt. Der Tod entsteht nur im Kampf oder durch Verhungern.

Was noch fehlt

Alien Life Simulator spielt sich grundsätzlich nicht schlecht, ist aber dennoch noch sehr ungeschliffen. Der Controllersupport ist auch noch nicht vollständig, manches spielt sich mit Controller besser, bei anderem muss man aber auf die Maus zurückgreifen. Auch der Sound ist noch sehr einfach und es sticht eigentlich nur die Hintergrundmusik heraus. Mehr Effekte sind noch zu erwarten.

In der Development Roadmap zu Alien Life Simulator fällt City 2.0 auf, was für Herbst geplant ist. Ich hoffe, dass eine größere und sinnvollere Stadt der Dreh- und Angelpunkt des Spieles werden wird, denn momentan hat man von einem weiten Fortschritt und vielen erkundeten Inseln noch nicht so viel – kann man aber eine Welt aufbauen und vielleicht auch die Population erhöhen, wäre das ganze schon deutlich motivierender. Auch wenn man natürlich immer damit rechnen muss, sämtlichen Fortschritt zu verlieren, denn Alien Life Simulator ist ein waschechtes Roguelike.

Das Emotionssystem gefällt mir schon jetzt ganz gut: Je nach gewählter Emotion gibt es positive oder negative Folgen – auch andere Aliens sollen darauf reagieren, was man bisher nur sehr eingeschränkt merkt. Da bin ich mal gespannt, was mit dem überarbeiteten Emotionssystem gemeint ist, das auch noch kommen soll.

Das Crafting ist noch nicht besonders schön.

Fazit: Macht schon jetzt Spaß, aber…

Alien Life Simulator bringt großes Potential mit. Ob es jetzt schon eine Empfehlung wert ist, kommt darauf an. Wenn dir das Erkunden und das Kämpfen gegen verschiedene Gegner reichen, bietet Alien Life Simulator schon gute Kost. Die Welten sind vielfältig und Geheimnisse manchmal gut versteckt oder zumindest knifflig zu erreichen. Das Drumherum ist aber noch ziemlich unfertig: In der Stadt gibt es kaum etwas und ein langfristiges Ziel kann man auch nicht so richtig verfolgen, was sich (hoffentlich) erst später in diesem Jahr ändern wird. Alien Life Simulator kostet derzeit 20,99€ bei Steam, was ich etwas viel finde für das derzeit gebotene. Auch technisch sollte noch Einiges überarbeitet werden. Spaß macht das Spiel auf jeden Fall schon jetzt – meine große Hoffnung ist aber, dass die weitere Entwicklung auch Neuerungen in dem Umfang mitbringt, wie ich sie mir aktuell wünsche.

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Manuel Eichhorn
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