Endling in der Vorschau – Das Aussterben überleben

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Es ist schon über ein Jahr her, dass wir von Endling berichtet hatten, das derzeit beim Entwicklerstudio Herobeat Studios in der Entwicklung ist. Im Spiel selbst schlüpft ihr in die Rolle der letzten Füchsin auf Erden, die ihre Jungen schützen will. Im Zuge der gamescom 2020 gab es nun eine öffentliche Demo, die ich mir für euch angesehen habe.

Bin ich die Letzte?

Thematisch bildet Endling eine gute Ergänzung zur aktuellen Krise, in der sich unser Planet seit rund 50 Jahren befindet: Die Füchse sind dabei, auszusterben und ich gehöre zu den letzten. Meine Aufgabe besteht darin, meine kleinen Welpen zu beschützen und somit meine Rasse irgendwie doch noch überleben zu lassen, denn Aussterben ist generell nicht schön.

Ob ich wirklich die letzte Füchsin der Erde bin, weiß ich nicht, denn es ist das Setting, das mir die Entwickler vorgeben. Ich weiß nicht, was mit dem Vater der Welpen geschehen ist oder was generell passieren soll, wenn ich das Überleben gesichert habe. Ich weiß es nicht, und vermutlich würde es die Füchsin auch nicht wissen, denn sie möchte lediglich ihre Welpen schützen. Sie weiß nicht, dass sie die Letzte ist – sie wüsste vermutlich nicht mal was mit dieser Information anzufangen.

Die Demo ging für mich übrigens nicht lang, denn ich bin in Endling direkt nach knapp zehn Minuten einem Menschen in die Finger gelaufen, der mir das Genick brach. Wäre es nicht theoretisch so, dass ich gefangen genommen würde, wenn ich der letzte Fuchs der Erde bin? Dass man mich in einen Käfig sperrt oder in einem Zoo aufwachsen lässt, um meine Rasse zu schützen? Zumindest stelle ich mir das so vor, dass wir als Mensch versuchen würden, die Rassen am Leben zu halten.

Gleichzeitig möchte das Entwicklerstudio aufzeigen, was passiert, wenn wir unseren Planeten genauso weiter zu Grunde richten, wie wir es gerade schon tun. Was passiert, wenn Tiere aussterben, welche Konsequenzen unser Handeln hat. Die Demo selbst konnte das für mich noch nicht so wirklich, ich lasse mich aber sehr gern vom vollen Spiel dann überraschen.

Eindrücke aus der Demo

Die Demo ging für mich nur knapp zehn Minuten, was ihr auch nachfolgend im Video begutachten könnt. Es hat sich zwar so ziemlich gut gespielt, doch ein bisschen hakelig war die Steuerung schon: In Endling geht man vor allem nach rechts oder links, möchte man die “Ebene” wechseln, so drückt man mit der Leertaste an einem Abhang, dann hüpft die Füchsin runter. Das hat nicht immer reibungslos geklappt, sodass ich doch mehrere Anläufe dafür gebraucht habe. Dafür, dass sich Endling aber noch in der Entwicklung befindet, ist das schon sehr gut gewesen.

Ich mochte vor allem die dunklen Töne sehr, denn in Endling spielt man nachts. Da kann man sich am besten tarnen und auch den Menschen ausweichen, die trotzdem an der einen oder anderen Stelle auf mich lauern. Mir hat es schon Spaß gemacht, aber irgendwie… In der ersten Nacht wird einer meiner Welpen entführt und ich versuche, ihn zu finden, muss aber auch rechtzeitig wieder zu den anderen zurückkehren, damit wir alle den Tag gut überstehen. Ich habe mich sehr hilflos dabei gefühlt, weil ich meinen Welpen finden, die anderen aber trotzdem beschützen wollte.

Auch hier, denke ich, bin ich mit einem gewissen Realismus konfrontiert worden, doch für ein Spiel hat es mich in ein Dilemma geworfen. Ihr könnt euch noch bis Sonntag selbst einen Eindruck der Demo verschaffen und so selbst einen Blick in Endling werfen.

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Beatrice Vogt
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