Mein Buchtipp der Woche: Onyeka and the Academy of the Sun

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Bevor ich das Buch Onyeka and the Academy of the Sun in den Händen hielt, hatte ich immer mal wieder Tweets dazu in meiner Timeline bei twitter. Ich konnte nie so richtig was damit anfangen und las immer nur, dass Onyekas Haare irgendwie magisch sind. Als ich dann im Waterstones am Piccadilly Circus im Herzen von London den Roman tatsächlich in meinen Händen hielt, war es um mich geschehen. Auch schon, weil das Cover einfach klasse ist.

Onyekas Geschichte wurde von Tolá Okogwu aufgeschrieben und wird in den nächsten Monaten auch in etwas Bewegtes für den Streamingdienst Netflix umgewandelt. Außerdem ist bereits ein Nachfolgeband angekündigt, doch ich nehme dich erstmal mit in diese faszinierende Welt.

Onyeka ist in London aufgewachsen, dort wohnt sie mit ihrer Mutter, da ihr Vater vor einigen Jahren spurlos verschwand. Damals lebte die Familie noch in Nigeria, der Vater ein großer Wissenschaftler – vielleicht sogar eine Spur zu groß, denn eines Tages verschwand er spurlos. Onyeka und ihre Mutter flohen daraufhin aus Nigeria und tauchten in London unter. Und nun, einige Jahre später passieren jedoch ungewöhnliche Dinge und Onyekas Haare beginnen eine Art Eigenleben, wenn sie sich emotional überfordert sieht. Grund genug, wieder nach Nigeria zurückzukehren und eine Schule für besondere Kinder zu besuchen.

Onyekas Haare sind keine Besonderheit an der Academy of the Sun: Viele Kinder haben hier verschiedenste Fertigkeiten und Fähigkeiten und werden ausgebildet, um nach der Schule ihr Land zu schützen und zu verteidigen. Dass es sich hier nur um die halbe Wahrheit handelt, brauche ich nicht zu erwähnen.

Onyeka and the Academy of the Sun* ist eine wunderbare Geschichte über Identität und Anpassung und perfekt für Mittelschüler:innen geeignet. Mir hat besonders gut gefallen, dass ich mehr über Nigeria gelernt habe, unter anderem auch ein bisschen über die politische Aufstellung des Landes. Auch die Anspielungen auf Hogwarts waren großartig, denn hier gibt es auch Häuser, die in einem jährlichen Wettbewerb gegeneinander antreten, jedoch werden die Häuser aufgrund der Mutationen zugewiesen, was vermutlich auch Vor- und Nachteile mit sich bringt.

Es war sehr spannend für mich, die Geschichte von Onyeka zu lesen und ich freue mich sehr auf den zweiten Band, der vermutlich nächstes Jahr schon erscheinen wird. Hoffentlich kann ich den Band dann auch wieder direkt bei Waterstones kaufen – und vielleicht ist auch diese Ausgabe wieder signiert.

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Beatrice Eichhorn
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