Assassin’s Creed Valhalla – Unser erster Eindruck

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Da ist es, das neue Assassin’s Creed, um das sich in den letzten Monaten doch einige Gerüchte rankten, die sich teilweise als wahr, teils auch als Unsinn herausgestellt haben. Die Ankündigung von Ubisoft ist eindrucksvoll, erneut brechen Diskussionen darüber aus, ob das überhaupt noch Assassin’s Creed ist oder schon längst etwas anderes. Doch die wichtigste Frage: Was können wir vom Spiel erwarten?

Keine Frage, ich freue mich mega auf Assassin’s Creed Valhalla. Ich bin erst mit der Reihe warm geworden, als es sich in Richtung Open-World Action-RPG entwickelte. Ich bin auch der Meinung, Ubisoft hätte zwischenzeitlich einfach eine neue Reihe starten sollen, doch die Diskussion möchte ich gar nicht führen. Ich bin nämlich gehypt, aber dennoch skeptisch.

Die vielleicht größte Enttäuschung ist, dass Assassin’s Creed Valhalla ein Cross-Gen Titel ist. Das muss nicht schlecht sein, bedeutet aber auch, dass es mit einigen optischen Verbesserungen und kürzeren (oder fehlenden?) Ladezeiten auf Xbox Series X und PS5 getan ist. Dass hier wirklich bahnbrechend Neues auf den neuen Konsolen zu sehen oder zu spielen sein wird, darf man nicht erwarten.

Es ist schon klar, dass die Cashcow Assassin’s Creed jetzt noch Cross-Gen erscheint. Es lohnt sich wohl erst frühestens 2021, wenn nicht sogar 2022, eine Reihe von dieser Größe exklusiv zu bringen. Mit dem letzten Versuch, direkt mit einem Next-Gen Spiel durchzustarten, hatte man ja nicht so großen Erfolg, aber das hatte sich Ubisoft im Falle von Assassin’s Creed Unity auch selbst zuzuschreiben.

Noch skeptischer macht mich allerdings, dass ich bei Assassin’s Creed Valhalla schon ein Best of aus Spielelementen vorheriger Teile vor mir sehe: Bei eisigen Umgebungen und dem Siedlungsaufbau denke ich an Assassin’s Creed Rogue. Die Schlachten dagegen werden diesmal hoffentlich wirklich in die Open World verlegt, stammen sonst aber wohl aus Odyssey, nur, dass sie dort noch instanziert waren.

Ich glaube, bei der Spielwelt toppt man sich nochmal und holt aus PS4 und Xbox One diesmal wirklich alles heraus, aber ich glaube, wir sehen trotzdem eine sehr konservative Weiterentwicklung mit Assassin’s Creed Valhalla. Ich denke, ein wirklich großes neues Spiel wird man erst im nächsten Jahr oder sogar im übernächsten zeigen. Andererseits: Eine konsequente Weiterentwicklung von Assassin’s Creed Odyssey wäre vielleicht auch schon genug. Eine, die ihre Welt noch besser nutzt und zwischenzeitlich nicht in repetitiven Nebenmissionen mit immer gleichem Ablauf versinkt. Ich bin wirklich gespannt. Es ist zum Launch auf meiner Konsole, das weiß ich, aber ich hoffe, dass ich mich nicht zu sehr über Assassin’s Creed Valhalla ärgern muss – so wie zwischendurch über den Vorgänger.

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Manuel Eichhorn
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Prija

Mir persönlich ist es nichts. Ich vermisse ein AC das mich an der Geschichte teilhaben lässt, das eine lineare Story hat und wo ich wieder Teil der Assassinen sein kann. Vikings haben für mich nichts mit assassinen zu tun, ganz im Gegenteil: Es sind blutrünstige Kämpfer, die sich in sinnlosen Lebensaufgaben versuchen egegenseitig zu töten, zwar sind sie liebevoll zu ihren Familien, aber fies zu ihren Feinden. Assassinen sind Schleicher, Meuchelmörder, die sich anschleichen und so ihre Feinde besiegen – und sich nicht axtschwingend durch england metzeln. Eher nicht so meins.