Best Friend Forever in der Vorschau – Zwischen Hunden und Liebe

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Gleich vorweg: Ich hatte schon sehr lange nicht mehr solchen Spaß bei einer Datingsim wie mit Best Friend Forever. Es gab eine Zeit, da habe ich viele Datingsims gespielt, aber keines hat mir wirklich so viel Freude bereitet wie dieses. Warum das so ist und warum ihr ein Auge darauf werfen solltet, verrate ich euch in meiner Vorschau.

Was ist Woofr?

Die ersten paar Minuten in Best Friend Forever waren wirklich seltsam: Ich komme mit dem Bus an und lausche einer sehr albernen Radiosendung, in der eine neue Datingapp namens Woofr angepriesen wird. Denn eins solltet ihr wissen: In Best Friend Forever entdeckt ihr einen Ort, in dem es fast mehr Hunde als Menschen gibt, deswegen ist es nur naheliegend, die aktuellste Datingapp einfach Woofr zu nennen. Innerhalb dieser ersten paar Minuten war ich mir wirklich nicht sicher, ob das Spiel ernst gemeint ist.

Auch das Erstellen meines Profils in Woofr war nicht gerade… ernst. Mir wurden Fragen gestellt, ob ich es liebe ausgeraubt zu werden und einiges in der Art, ebenso was ich denke, wie unsere Zukunft aussehen wird (natürlich ersetzen Hunde die Autos). Das waren sehr groteske und alberne Fragen, aber vermutlich will man damit gerade die Datingapps auf die Schippe nehmen.

Ziemlich schnell ist der erste Eindruck jedoch einer sehr spaßigen Spielstunde gewichen, denn nachdem ich bereits die ersten Einwohner der Stadt kennen gelernt habe, durfte ich mir einen Hund aussuchen, den ich tatsächlich pflegen muss! Das bedeutet, dass es immer wieder zu Situationen kommt, in denen der Hund beispielsweise kackt und ich es weg machen muss oder er knurrt meinen Gesprächspartner an und muss erzogen werden. Das ist unheimlich cool und macht jede Menge Spaß! Ich habe euch unten mein Video verlinkt, da könnt ihr hören, wie sehr ich mich freue dabei.

Und die Dates?

Was mir direkt in den ersten Spielminuten auffiel: Die möglichen Leute, die ich daten kann, folgen nicht unbedingt Klischees, sondern fühlen sich wie wirkliche Persönlichkeiten an. Sacha zum Beispiel kümmert sich unter anderem um queere Kids, während Anders ein ziemlich cooler Kauz ist, dem man gar nicht anmerkt, dass er blind ist. Oder Robin, die… einfach Robin ist. Ich habe so viele interessante Persönlichkeiten in Best Friend Forever kennengelernt, die alle mit mir als Neuling in der Stadt anbandeln wollen.

Dabei verlieren sie aber nie aus dem Blick, dass es auch eine Hintergrundgeschichte und eine Zeit gab, in der ich noch nicht da war. Und das ist ziemlich cool. Da werde ich zum Beispiel bei meinem ersten Date mit Robin stehengelassen, weil sie jemand anderen auf einen Kaffee einlädt. Das wirkt sehr echt und gut umgesetzt.

Doch nicht nur die Dates und die Hunde sind klasse, sondern auch der Soundtrack und der Zeichenstil. Ich hatte Best Friend Forever vorher schon im Blick, war mir aber nicht sicher, weil ich schon lange keine Datingsim mehr gespielt habe, doch so viel gelacht wie hier habe ich wirklich schon lange nicht mehr in einem Videospiel.

Mein aktuelles Fazit

Best Friend Forever sollte ursprünglich diesen Februar erscheinen, wurde jedoch verschoben und ich hoffe, dass der Titel dieses Jahr noch rauskommt. Aus dem Bauch heraus und weil ich so viel Spaß mit dem Spiel hatte, kaum Mängel entdecken konnte und sowohl Soundtrack als auch Grafik überzeugen, würde ich ziemlich spontan eine 92 geben. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Spiel noch entwickelt und wie es dann wirklich auf Dauer ist, das Ganze zu spielen. Hoffentlich wird es nicht zu schnell zu eintönig, aber da lass ich mich dann sehr gerne überraschen, wenn mein persönlicher Sommerhit erscheinen wird. Hoffentlich bald.

Direkt zum Video der Vorschau

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Beatrice Vogt
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