Compile Heart – Zwischen Neptune und anderen JRPGs

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Der japanische Videospielemarkt zählt in der Regel zu den ältesten und mitunter auch größten Märkten der Videospielindustrie, gingen aus ihm zahlreiche Titel hervor, die auch bei uns in Europa für Furore sorgten. Doch ungeachtet dessen gibt es auch große japanische Entwickler, die erst in den letzten Jahren auch in Europa Fuß fassen konnten, oft mit der Hilfe von Publishern wie idea factory oder Nippon Ichi Software America. Auf einen dieser Entwickler werfen wir heute einen genaueren Blick, denn das japanische Entwicklerstudio Compile Heart mit Sitz in Tokio hat bereits einige Perlen der Videospielgeschichte hervorgebracht.

Gegründet wurde Compile Heart im Jahre 2006, der erste Titel erschien in Japan unter dem Namen Astonishia Story am 28. September 2006 für die PlayStation Portable. Bis heute haben es dieses Spiel und einige weitere noch immer nicht zu uns in den Westen geschafft. Erst im Jahr 2007 erschien der erste Titel des japanischen Entwicklerstudios auch in Europa: Octomania kam für Nintendos Wii auf den Markt und erzielte immerhin einen metascore von 66 Punkten, was weder gut noch schlecht ist. Doch schon wenige Monate später sollte Compile Heart einen Titel auf den Markt bringen, den einige zumindest namentlich zuordnen können. Ebenfalls im Jahr 2007 erschien Agarest: Generations of War für die PlayStation 3 und von diesem Moment an war der Weg geebnet: Die Spiele von Compile Heart erschienen in regelmäßigen Abständen auch bei uns, mal mit besseren und mal mit schlechteren Bewertungen.

Den größten Durchbruch, so würden wir es bezeichnen, verzeichnete das Entwicklerstudio Compile Heart jedoch mit dem Grundstein für eine ganz besondere Reihe: Im Jahr 2010 erschien bei uns Hyperdimension Neptunia für die PlayStation 3, das die Videospielindustrie einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigte. Seit diesem Erfolg versuchen sich die Entwickler von Compile Heart an immer abgefahreneren Ideen, um die Geschichte von Neptune und ihren Freunden in immer spannendere Gefilde zu bringen. Wie sich das Ganze weiter entwickeln wird, werden wir sehen.

Gegründet wurde Compile Hearts übrigens als Tochtergesellschaft von idea factory, die an vielen Spielen mitentwickeln und oft als Publisher fungieren. Seit 2014 arbeitet Compile Heart an einem neuen Projekt, das auf den Namen Galapagos RPG hört und dabei japanische Rollenspiele gezielt auf japanische Spieler zugeschnitten entwickelt. Einige Spiele dieses Projekts sind bereits auf den Markt gebracht wurden, so zählt unter anderem Fairy Fencer F und dessen Nachfolger Fairy Fencer F: Advent Dark Force zu eben jenen Titeln. Übrigens erschienen oder erscheinen diese Spiele auch hierzulande, sowohl digital als auch in einer Retailfassung. Neben großen Heimkonsolen zählt Compile Heart auch zu den wenigen Entwicklern, die Spiele für die PlayStation Vita und sogar für den PlayStation TV geschaffen haben. Mittlerweile bringt der Entwickler gemeinsam mit idea factory jedoch auch fast alle seine Spiele mit für den PC auf den Markt, sodass diese nun auch auf der Onlineplattform Steam zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen zu Compile Heart findet ihr hier.

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Beatrice Vogt
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