#DRIVE (Switch) im Test – Die unendliche Herausforderung

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Mit #DRIVE bringt das Studio Pixel Perfect Dude sein Endless Driving Game von Mobilplattformen auf die Nintendo Switch. Für 11,00€ kann man sich auf der Switch an der unendlichen Herausforderungen probieren. Ob sich das lohnt, habe ich für die Review herausgefunden.

Ab auf die Straße!

Der Kern von #DRIVE ist schnell erklärt und steckt schon im Namen: Fahren. Es geht darum, in den verschiedenen Umgebungen immer weiter voran zu kommen und neue Highscores aufzutreten. Nicht mehr und nicht weniger. Soweit ist #DRIVE auch eher eines Mobilspieles würdig, sieht auch eher so aus, spielt sich auch so – doch das Drumherum kann überzeugen und ich finde, #DRIVE ist sehr gut auf der Switch aufgehoben.

Die Steuerung mit Joy-Cons oder Pro-Controller ist ansprechend umgesetzt und spiegelt sogar ein unterschiedliches Handling der von realen Vorbildern inspirierten Boliden gut wider – „The Duckling“ alias Ente und „der Satanswagen“ alias Passat steuern sich doch etwas unterschiedlich. Die Wagen gibt es in verschiedenen Kategorien vom Kleinstwagen bis zum Sportwagen. Damit verbunden ist der umfangreiche Freischaltcharakter: Mehr als 90 Fahrzeuge stehen zur Verfügung, die sich teilweise mit Herausforderungen, teilweise mit Geld und teilweise mit langem Durchhaltevermögen freischalten lassen.

#DRIVE holt aus einer einfachen Basis sehr viel heraus und das sind die Spiele, die ein Mobilegame sehr gut auf die Switch bringen: Es ist ein kleines Spiel, dem nicht so schnell die Puste ausgeht und welches lange Spaß macht. Im Hinblick auf die vielen verschiedenen Fahrzeuge hätten 1-2 Umgebungen mehr dem Spiel vielleicht noch gutgetan, denn davon gibt es in #DRIVE nur acht. Dennoch zählt jeder Erfolg auf der Mission, möglichst alles freizuschalten, und da hat man mit den Fahrzeugen ja wirklich genug zu tun.

Mit Donuts gegen die Polizei

Das Fahren in #DRIVE ist moderat anspruchsvoll: Wirklich vom Verkehr oder Hindernissen überrascht wird man nicht wirklich, aber dennoch ist es meist ein Crash, der einen dann den Drive kostet. Doch andere Dinge wollen auch im Gedächtnis behalten werden: Tanken nicht vergessen und das Fahrzeug kann unterwegs auch repariert werden – doch ein direkter Auffahrunfall ist immer ein Totalschaden und setzt dich lahm.

Als sonstige Extras auf der Strecke gibt es „Zufallsevents“, die eine Handvoll Ereignisse auslösen: Mal kannst du andere Fahrzeuge zerstören, mal hast du einen Magneten, um alle Kronkorken (Währung) auf der Strecke einzusammeln. Ans Land der Umgebung angepasstes Essen liegt auch herum, in den USA Donuts, in Deutschland Brezen, um die Polizei damit abzuhängen – hast du kein Leckerli dabei, verfolgt dich der Polizeiwagen eine Weile und versucht auch, dich zu rammen. Also aufgepasst.

Ansonsten halten sich die Überraschungen in #DRIVE in Grenzen – die Strecke vor dir wird immer zufällig generiert und mit einem Nebelschleier verdeckt, sodass du nicht zu vorausschauend fahren kannst, immerhin soll das Ganze ja möglichst anspruchsvoll sein.

Etwas lieber im Handheldmodus

Ich habe #DRIVE etwas lieber im Handheldmodus der Nintendo Switch gespielt – technisch finde ich das Spiel da etwas runder. Im TV-Modus neigt die Bildrate dazu, hin und wieder leicht instabil zu sein. Das kommt im Handheldmodus nicht vor. Optisch ist das Erlebnis ansonsten gleich, nur das #DRIVE auf dem TV eben in einer höheren Auflösung angezeigt wird.

Technisch gibt es sonst nix zu meckern – auf Dauer noch wünschenswert wären etwas mehr Sprüche unseres Fahrers, der dann doch immer wieder die gleichen Sätze zum Besten gibt, während die Musikuntermalung in Ordnung geht, die zwar in Dauerschleife läuft, aber je Strecke unterschiedlich ist und immerhin okay. Fahrzeuge darf man farblich anpassen und auch eine „coole“ Version freischalten – das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

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Fazit: Endlos fahren, endlos motivierend?

Mir macht #DRIVE auf der Nintendo Switch viel Spaß – es gehört zu der Art von Spiel, die auf der Plattform nicht nur gut aufgehoben, sondern die zwischendurch einfach guttun. Man kann viel freischalten, wird immer belohnt, feiert seine Erfolge – so bietet sich #DRIVE auch für eine kurze Runde zwischendurch an, wenngleich es für den nächsten Rekord gut ist, länger durchzuhalten und auf der Strecke zu bleiben. Mit vielen verschiedenen Fahrzeugen und immerhin acht Regionen hat man genug zu tun, während es spielerisch auf lange Sicht zwar keine Überraschungen mehr gibt, aber dennoch nicht so schnell die Puste ausgeht. Wer mit einem Endless Driving Game etwas anfangen kann, sollte sich #DRIVE definitiv einmal ansehen.

ProContra
+ Viel zum Freischalten– Leicht instabile Bildrate im TV-Modus
+ Witzige Inspirationen der Fahrzeuge– Sprüche des Fahrers wiederholen sich
+ Gelungenes Handling– 1-2 Umgebungen mehr hätten gutgetan
+ Genügend spielerische Vielfalt
+ Motivierend

Technik: 82
Grafik: 81
Sound: 82
Umfang: 88
Gameplay: 81
KI: 80

Spielspaß: 85

  • Story: #DRIVE erzählt die Geschichte deiner endlosen Reise zum nächsten Erfolg.
  • Frustfaktor: Liegt in der Natur der Sache, ist aber moderat. Es gibt auch einen Zen Mode für mehr Entspannung.
  • Nachhaltigkeitswert: #DRIVE kann einen auf jeden Fall eine Weile beschäftigen.
  • Design/Stil: Gelungen.
  • Musik und Sound: Passend, wenn auch etwas repetitiv.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Die 11,00€ für das Spiel sind angemessen..

Offenlegung

Wir haben #DRIVE selbst gekauft.

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Manuel Eichhorn
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