Just a Second… Animal Crackers

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Kennt ihr das, wenn ihr auf der Suche nach einem Spiel seid und dann etwas ganz anderes findet und euch für eine Weile darin verliert? So ging es mir mit dem kostenlosen Spiel Animal Crackers, das auch itch.io gefunden habe.

Im Spiel selbst bin ich eine Maus. Eine kleine Maus, die eine große Verantwortung trägt, denn ich soll die Geburtstagsfeier der Präsidentin ausrichten und benötige hierfür verschiedene Dinge, unter anderem Getränke und Snacks für die Party. Trotz das die Aufgabe so groß – fast schon zu groß – für eine kleine weiße Maus wirkt, so fühle ich den Druck nicht auf meinen Schultern. Ich bin neugierig, als ich durch die Straßen laufe und mit den verschiedenen Tieren spreche. Was der Präsidentin wohl gefallen würde?

In meinem ersten Durchlauf habe ich überlegt, wie ich in Animal Crackers am besten vorgehen sollte – und am Ende habe ich mich dann für die Dinge entschieden, über die ich mich auch freuen würde. Doch das ist nicht die Kernaussage hinter Animal Crackers. Es geht nicht darum, das zu nehmen, was mir gefällt und damit leichtes Spiel zu haben, sondern es geht darum, was einer Person gefällt, die ich absolut nicht kenne, doch für die ich jetzt diese Party ausrichten soll.

Ich kann also vollkommen egoistisch vorgehen und einfach das nehmen, was mir auch gefällt, oder ich lasse mich auf das ein, was die anderen Tiere erzählen und mir für Hinweise geben. Das ist im Grunde auch genau das, wie ich im richtigen Leben vorgehen würde: Ich würde die Menschen fragen, die schon länger mit demjenigen befreundet sind, dem ich etwas schenken soll. Und genau auch das führt in Animal Crackers zum Erfolg, auch wenn es deutlich mehr Aufwand ist, abzuwägen, was der Präsidentin nun wirklich gefallen würde.

Doch genau darum geht es ja eigentlich generell beim Schenken. Es geht nicht darum, was auch mir gefallen würde – schließlich kaufe ich ja keine Geschenke für mich selbst (sollte ich zumindest nicht, das wäre doch sehr traurig), sondern in den meisten Fällen beschenke ich jemanden. Also sollte ich überlegen, was ich am sinnvollsten kaufen kann. Und hier liegt für mich generell der Punkt des Schenkens: Finde ich nichts Passendes, schenke ich auch prinzipiell nicht. Finde ich etwas, was passt, auch wenn es gerade nicht zum Schenken gibt, dann schenke ich es trotzdem. Wichtig ist jedoch immer, dass das Geschenk passt – und das ist eine Lehre, die das kleine Spiel Animal Crackers hervorragend aufzeigt.

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Beatrice Vogt
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