Shadow – Mietrechner in der Cloud seit heute am Start

Mit Shadow ist heute ein neuer Dienst für Gamingenthusiasten an den Start gegangen. Was häufig als Spiele-Streamingdienst beschrieben wird, ist aber eigentlich etwas anderes: Für einen monatlichen Preis erhaltet ihr keine Spiele, aber einen leistungsfähigen Rechner in der Cloud, auf dem ihr alles installieren könnt und wie einen normalen PC verwenden könnt.

In erster Linie richtet sich Shadow durchaus an Spieler, aber ebenso auch an professionelle Anwender. Die Blade Group, die Macher hinter Shadow versprechen großartige Performance des eigenen Cloud-Rechners: Um Hardwareupgrades oder gegebenenfalls nötige Reparaturen bzw. die Wartung kümmert sich natürlich das Unternehmen. Ihr könnt die dagegen die Leistung eures neuen Rechners genießen.

Blade verspricht, dass sich Shadow mit einer Bandbreite von 15 Mb/s eurer Internetleitung gut nutzen lässt. Das ist aber wohl auch das, was der Dienst für einen Stream in Full HD abverlangt. Bei besseren Verbindungen kommt es erstens zu weniger Lags, zweitens steht dann auch dem Stream in 4K oder 144 Hz nichts mehr im Weg.

Was bekommt ihr nun genau? Ihr erhaltet bei Shadow einen Windows 10 PC in der Cloud mit der aktuell folgenden Ausstattung:

  • Intel Xeon Achtkernprozessor à 3,4 Ghz
  • Nvidia Grafik gleichwertig zu GTX 1080
  • 12 GB RAM
  • 256 GB Festspeicher, erweiterbar bis zu 2TB
  • 1 Gbit/s Internetverbindung

Die Internetverbindung für euren Cloudrechner bedeutet, dass Downloads auf diesen richtig schnell funktionieren sollten. Installieren könnt ihr dort alles – und benutzt einfach die Peripheriegeräte auf dem eigenen Rechner.

Zur Verfügbarkeit von Shadow heißt es in der offiziellen Pressemitteilung:

Shadow erlaubt es, grafisch anspruchsvolle, aktuelle Spiele und professionelle Anwendungen auf veralteten Rechnern, ursprünglich inkompatiblen Endgeräten wie Macbooks oder sogar Android-Tablets zu nutzen. Unterstützung für iOS ist geplant und befindet sich bereits in der Beta für angemeldete Benutzer. Eine Version für Linux gibt es ebenfalls.

Darüber hinaus stellt der Anbieter auch die kompakte Shadow Box zum Preis von 119,99 Euro zur Verfügung. Mit zwei USB 2.0, zwei USB 3.0 Anschlüssen sowie Verbindungsmöglichkeiten für Kopfhörer und Mikrofon und zwei Mal DisplayPort inklusive HDMI Adapter stellt die Box mit einem Gewicht von 661 Gramm wohl alles wichtige zur Verfügung.

Das Preismodell sieht folgendermaßen aus:

  • 44,99 Euro im Monat für einen Monat.
  • 34,99 Euro im Monat beim dreimonatigen Abo.
  • 29,99 Euro im Monat beim zwölfmonatigen Abo.

Auf dieser Seite könnt ihr Shadow bei Interesse abschließen. Was haltet ihr vom Dienst?

Im echten Leben heiße ich Manuel und neben Videospielen interessiere ich mich vor allem für Bücher. Die lese ich nicht nur gerne, sondern schreibe sie auch selbst. Wenn ich nicht gerade zocke oder Tests oder Geschichten schreibe, arbeite ich als Kundenberater. Ich schleppe immer ein Notizbuch mit mir herum, nur, um dann doch alles ins Handy zu notieren.

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