13 Fragen: Was hat dazu geführt, dass du Entwickler:in wurdest?

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13 Wochen, 13 Fragen, acht Personen aus dem Videospielbereich, die sich den Fragen stellen. Doch manchmal ist es gar nicht so einfach, einen Weg zu finden, der zu einem passt. In dieser Ausgabe wollten wir von unseren teilnehmenden Videospielmenschen wissen, was dazu geführt hat, dass sie überhaupt Videospiele machen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass es viele einfach wollten, ich bin jedoch sehr gespannt, was die einzelnen Antworten sind.

Vielen lieben Dank an alle, die teilgenommen haben.

Was hat dazu geführt, dass du Entwickler:in wurdest?

Na ja, eine Entwicklerin von Videospielen bin ich (noch) nicht, dafür aber die Entwicklerin eines ziemlich coolen Blogs. Wer die Geschichte vom Palace kennt, weiß zumindest, wie der Palace entstanden ist. Ich selbst bin zum Schreiben über einen alten Freund gekommen. Er hatte eine PlayStation 3 und schaute regelmäßig auf einer Seite darüber nach, irgendwann wurde er dort Redakteur – und ich folgte ihm einfach nach. Das waren spannende Zeiten, ich schrieb einfach schon immer gern und schrieb dann irgendwann für die Seite die Datenbankeinträge selbst, was mir sehr viel Spaß gemacht habe. Außerdem korrigierte ich viele Einträge und überflog die Sache nach Tippfehlern. Ich bin also irgendwie hier rein gerutscht und geblieben, weil es mir Spaß macht und mich immer wieder motiviert.

Doch wie sieht es bei unseren teilnehmenden Personen aus. Woher bekommen sie ihre Inspirationen?

npckc (A Hero and A Garden, A Year of Springs, A Wheel Without A View uvm.)

Ich denke nicht, dass ich wirklich entschieden habe, Videospiele zu entwickeln. Ich hatte Geschichten im Kopf und wollte sie erzählen – und Spiele waren das beste Medium dafür.

npckc

Arik Zurabian (Dude, Where Is My Beer?)

Ich wollte sehen, ob ich ganz allein ein Videospiel entwickeln und veröffentlichen kann, obwohl ich keine Erfahrung habe. Edo Brenes schloss sich mir an und brachte das Projekt auf ein gänzlich neues Level. Es war eine Art Experiment und wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist etwas, was wir selbst spielen wollten, weswegen wir es selbst erschaffen haben.

Arik Zurabian

Brady Soglin (Fossil Corner, Plant Daddy, Biorhythm)

Es ist etwas, was ich liebe zu tun! Ich bin auch glücklich, dass ich einen guten Nebenjob habe, der es mir erlaubt, ganz nebenbei meine Spiele zu entwickeln.

Brady Soglin, Overfull Games

Alex Kanaris-Sotiriou (Röki)

Als ich aufwuchs, verbrachte ich sehr viel Zeit mit dem Zeichnen. Auf jedes Stückchen Papier, das ich finden konnte, skizzierte ich etwas. Ursprünglich wollte ich malen und Comics schreiben, doch als ich die ersten Schritte in der 3D-Animation machte, habe ich nie wieder zurückgesehen. Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass ich meinen Weg „in“ die Videospielentwicklung definitiv durch die Kunst, Animationen und das visuelle Storytelling gefunden habe.

Alex Kanaris-Sotiriou , Polygon Treehouse

Philomena Schwab (Niche, The Wandering Village, Nimbatus, Retimed)

Als Kind liebte ich es zu Zeichnen und Geschichten zu schreiben. Als Teenager lernte ich durch einen Freund das Programmierern kennen, was mich sehr faszinierte. Und eine Freundin wies mich dann darauf hin, dass man Game Design studieren kann. Ab da war der Fall für mich klar. Meine Begeisterung für Biologie konnte ich dank unserer Games Niche und The Wandering Village ebenfalls mit einbringen.

Philomena Schwab, Stray Fawn Studio

Jonas Fisch (Prim)

Ich war schon immer von Adventurespielen fasziniert und als ich herausfand, dass es auch ohne vorherige Programmierkenntnisse im Bereich des Möglichen liegt, solche Spiele selbst zu machen, wollte ich das unbedingt probieren. Getan habe ich das dann im Rahmen von sogenannten „Game Jams“, Wettbewerben, bei denen man in einer kurzen Zeit (bei mir: 2 Wochen) ein fertiges, kleines Spiel von Anfang bis Ende produzieren und danach zur Abstimmung stellen soll. Ich hab das drei Jahre in Folge gemacht und die Resonanz war jedes Mal so toll, dass ich unbedingt ein vollwertiges, großes Spiel machen wollte. Und jetzt bin ich hier – mit PRIM und eigener Spieleentwickler-Firma!

Jonas Fisch, Common Colors

Seren Besorak (Jessika)

Der Frust in meinem alten Job als Eventplaner/DJ. Die Geschichte dazu ist etwas länger. Die erzähle ich mal gerne privat bei einem Kaltgetränk auf irgendeinem kommenden job-related Event.

Seren Besorak, TriTrieGames

ClaudiaTheDev (OvaMagica)

Ich habe Stardew Valley gespielt und auch die Geschichte von Eric Barone gelesen! Diese hat mich so sehr inspiriert, dass sich es einfach mal versuchen wollte. Unity war schnell runtergeladen und installiert und dann war es auch schon um mich geschehen! Ich habe mit Tutorials angefangen und war absolut begeistert, was man mit der Engine in so kurzer Zeit schon erschaffen kann! Meine ersten Versuche waren natürlich nicht gerade toll. Doch irgendwann habe ich mit Ova Magica angefangen (damals noch ohne Namen) und da merkte ich, dass es langsam aber sicher wird! Ich habe die Basis auch zwei mal „neu“ gemacht bis daraus schließlich das heutige Ova Magica wurde.

ClaudiaTheDev

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Angaben zum Artikelbild: Foto von Nita von Pexels

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Beatrice Vogt
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