30 Tage Challenge – Tag 5: Wenn du 200 Millionen Euro hättest, welches Spiel würdest du machen?

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Immer wieder hört man es bei Spielern, dass sie sich über ein Videospiel aufregen. Die Grafik sei nicht gut genug. Das Motion Capturing ist doof. Der Soundtrack… Davon wollen wir gleich gar reden. Gut. Du hast die Wahl: Was machst du für ein Videospiel mit 200 Millionen Euro?

Du hast 200 Millionen Euro zur Verfügung und du sollst damit ein Videospiel ins Leben rufen. Damit dein Spiel auch authentisch wird, solltest du dir Gedanken machen, ob du es beispielsweise nur als digitale Version auf den Weg bringst, welche Schauspieler du tendenziell verwendest und wie sich das Ganze generell anfühlt. Wir sind gespannt, lass es uns wissen. Und vergiss nicht: Nutze #GP30DaysChallenge.

Beas ultimatives Spiel

Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn zunächst benötige ich eine Idee. Da ich mich gerade sehr viel mit dem Umweltschutz beschäftige, würde dies vermutlich eine wichtige Rolle im Spiel sein. Es wäre ein Spiel, das in die Richtung von Tokyo Jungle geht, aber in 3D-Perspektive. Ich möchte eine Welt zeigen, in der der Mensch nicht mehr zu finden ist, aber sich die Natur erholt hat und alles bereits überwuchert wurde. Ich möchte unnütze Autos, die leer sind und in denen vielleicht kleine Mäuse leben. Ich möchte all unsere schicken Glashäuser zerbrochen sehen. Und dann spielt man ein Tier aus der Umgebung, dabei kann man verschiedene Tiere wählen, die jedoch einheimisch sind. So zum Beispiel einen Spatzen, ein Reh, eine kleine Ringelnatter, eine Maus. So etwas in der Art.

Das Tier selbst muss natürlich überleben und dabei hat es die Wahl, ob es bei seinem Rudel bleibt oder sich selbst eines aufbaut. In meinem Spiel gibt es jedoch multikulturelle Tiere, sodass sich ein Rudel auch aus unterschiedlichen Tieren zusammensetzen kann. Während das Tier versucht, zu überleben und sich ein Leben aufzubauen, stößt es jedoch immer wieder auf alte Artikel von den Menschen, in denen es darum geht, dass Klimawandel ansteht. Dass die Meeresspiegel steigen. Dass die Polkappen schmelzen. Dass die Temperaturen immer mehr steigen. Dass weltweit zum Jahreswechsel Temperaturen von 38°C gemessen wurden und dass der kälteste Tag des Jahres bei 23°C gemessen wurde. Dass einige Menschen versucht haben, etwas zu ändern. Dass sie letzten Endes doch gescheitert sind.

Wichtig ist jedoch in meinem Spiel, dass der Planet noch lange nicht vollends vom Mensch kuriert wurde, sodass es immer wieder in der Welt Quecksilberthermometer zu finden sind, die vor allem tagsüber noch immer von hohen Temperaturen reden. Vielleicht finden die Tiere sogar einen Weg, die Welt wieder zu einem besseren Ort zu machen und vielleicht kann man mit bestimmten Tieren wie zum Beispiel Mäusen auch Dinge anpflanzen, sodass jeder seinen Teil für die Umwelt beiträgt. Mein Spiel würde es nur digital geben und mit jedem Verkauf würde ein Baum gepflanzt werden, eine Bienenpatenschaft ins Leben gerufen oder für die Ozeane gesammelt werden. Damit eben mein Szenario nicht eintrifft. Damit wir Menschen doch noch ein bisschen länger auf der Erde bleiben dürfen. Ich würde zudem die Nachrichten, die man in der Welt findet, von bekannten Synchronsprechern vorlesen lassen und zwar sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch. Synchronsprecher oder Menschen, die sich selbst für den Planeten einsetzen. Und mein Spiel würde auf den Namen There is no Planet B hören.

Manuels Spieleexperiment

Ich habe schon manches Mal darüber nachgedacht, wie ein Spiel aussehen würde, das ich entwickele. Eins steht für mich momentan fest: Es wäre kein Open-World Titel mit einer riesigen Welt. Etwas Freiheit ist zwar gut, doch ich bin der Meinung, dass wir eine offene Welt nicht sinnvoll mit Leben füllen können, so, wie ja aber draußen auch nicht unbedingt überall etwas ist. Die Natur erkundet man aber dennoch – oder gerade deshalb – immer noch im echten Leben.

Die Versatzstücke für mein Spiel sind Dystopie, LGBT, Natur und Zukunft. Man ist nicht von Anfang an der Held, sondern eine gewöhnliche Person, die sich den Herausforderungen einer weiter in der Zeit fortgeschrittenen Gesellschaft gegenübersieht: Die Wasservorräte gehen zu Ende, ist es immer wärmer, Gruppen geraten in Konflikt über verbliebene Ressourcen, aber es gibt trotzdem noch Menschen, die sinnlos Ressourcen verschwenden und Emissionen in die Welt schleudern.

Dass es nicht zu spät ist, erfährt der Protagonist über ein Buch, dass er zufällig in der schon lange zurückgelassenen Bibliothek findet. Das Buch spricht von bestimmten Orten außerhalb der Stadt, in die sich die Menschen zurückgezogen haben, an denen das Leben neu gedeiht: Dort gibt es Quellen, Bäche und Felder, wo jetzt wieder Dinge wachsen. Das Buch hat dort ein mutiger Erkunder zurückgelassen, den ihr schließlich auch unterwegs treffen könnt. Eure Aufgabe wird es sein, diese neuen natürlichen Vorkommen sinnvoll zu bewirtschaften und Lieferketten aufzubauen, um die Menschen damit zu versorgen. Vom Gameplay her gibt es also Action-Adventure, RPG und Strategie bzw. Aufbau.

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Beatrice Vogt
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Pryja

Ich wüde, glaube ich, eine Kindergartensimulation machen. In meinem Kindergarten würden die Kids lernen, sich um die Natur zu sorgen und auch eigene Meinungen zu entwickeln. Sie sollen keine hirnlosen 08/15 Kidner werden, die im Studium nur nachplappern, was Müller, Meier, schulze schon mal gesagt haben, sondern sich ihre eigenen Ideen und Meinungen bilden dürfen.