Sumire in der Vorschau – Ein perfekter Tag für „Flower“

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Ich warte schon eine ganze Weile auf Sumire, ein Spiel, in dem man nur einen Spieltag hat, um alle Aufgaben zu erfüllen. Im Zuge des Steam Spiele Festivals im Februar gab es eine Demo zum zauberhaften Spiel und ich habe einen Blick für dich hinein geworfen. Es war eine wirklich wunderbare Erfahrung und ich erwarte nun sehnsüchtig die Vollversion, die hoffentlich bald verfügbar sein wird.

Ich träumte von meiner Großmutter…

Sumire ist ein Spiel voller Liebe, Freundschaft und Abschied. Es ist ein ruhiges Spiel, in dem ich in die Rolle von Sumire, der Protagonistin schlüpfe, die mit ihrer Freundin „Flower“ einen perfekten Tag erleben möchte. Doch alles beginnt damit, dass Sumire von ihrer Großmutter träumte, die verstorben ist. Im Traum traf Sumire sie bei einem Baum, der früher ihr Lieblingsort war. Also machen wir uns auf den Weg – und notieren dabei erste Ziele und Quests in unserem Notizbuch.

Auf unserer Reise treffen wir bereits verschiedene Tiere und Wesen, die uns jeweils Aufgaben aufgeben. Mal sollen wir einen Mantel finden, mal eine Blume, die wie eine Glocke aussieht. Manchmal sind die Dinge, die ich beschaffen soll, direkt in der Nähe, manche sind woanders. Doch ganz gefahrenfrei ist Sumire nicht, denn die Krähenkönigin hat etwas dagegen, dass ich nach Sumires Oma suche. Sie sagt, dass Sumire und „Flower“ nicht in diese Welt gehören und greift mich tatsächlich regelmäßig an.

Glücklicherweise sind diese Angriffe nicht schlimm. Mal muss ich mich ducken, mal kann ich erst gehen, wenn die Krähen nicht in meine Richtung gucken. In der Demo sind das interessante kleine Abwechslungen. Ich bin gespannt, ob das in der Vollversion häufiger auftritt und somit zu einem nervigen Element wird.

Ich fühle mich beim Spielen von Sumire wohl und geborgen und so, als könne mir doch nichts passieren. Ein bisschen fühle ich mich dabei an das wunderbare What Comes After erinnert, in dem es auch um Abschied und Verlust, aber auch um die Liebe zum Leben ging.

Eine Feuerwerk von Wholesomeness

Ich kann Sumire grafisch, musikalisch und storytechnisch nicht anders als ein Feuerwerk von Wholesomeness bezeichnen. Es ist ein wirklich heilsames Spiel. Grafisch ist alles in sanften Wasserfarben gehalten, nichts sieht gefährlich aus, sondern lädt eher dazu ein, die Welt wirklich zu erkunden. Diese magische Welt, die sich nach links und rechts dreht und trotzdem so viele verschiedene Ebenen aufweist.

Zwar sind die Charaktere nicht vertont, doch ihre tiefgehenden Bemerkungen sind trotzdem verständlich. Auch der Soundtrack untermalt das Ganze hervorragend. Selten habe ich mich durch einen Soundtrack so geborgen gefühlt wie in Sumire. Zudem passt sich der Soundtrack jeder Situation an und ist mir in manchen Momenten sogar ein wahrer Freund, der mich vor den Krähen warnt.

Ein bisschen seltsam ließ es sich allerdings schon steuern. Ich habe mal wieder auf meinem Laptop ohne einen Controller gespielt und war ein bisschen irritiert von der Steuerung selbst. Sumire verspricht schon jetzt ein schönes Spiel mit der perfekten Balance zwischen Abenteuer und Ruhe zu sein. Die Demo selbst ging übrigens knappe 20 Minuten, in der ich bereits einige Quests erledigen konnte.

Fazit: Das wird großartig!

Beim Spielen von Sumire war ich tatsächlich an What Comes After erinnert, denn irgendwo helfe ich Sumire auch dabei, sich von ihrer Großmutter zu verabschieden – und das macht das Spiel für mich noch sympathischer. In der zwanzigminütigen Demo zu Sumire konnte ich einen guten Eindruck von dem erhalten, was uns irgendwann erwarten wird, wenn das Spiel vollständig erscheint: Ich konnte bereits einige Quests erledigen und mich vor den Krähen verstecken, um meine Ziele zu erreichen – und ganz nebenbei habe ich tiefgründige Gespräche geführt, die Wasserfarben der Umgebung genossen und mich vom sensationellen Soundtrack treiben lassen.

Wer auf der Suche nach einem ruhigen Spiel ist, das trotzdem nicht langweilig ist und zum Nachdenken anregt, wird mit Sumire bestimmt seine Freude haben und sich bei jeder Spielsitzung wohl und geborgen fühlen.

Sumire möchte im März 2021 erscheinen und wird derzeit von GameTomo entwickelt. Die Demo zum Spiel findet ihr hier.

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Beatrice Vogt
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4 Kommentare
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Jessica (Behind the Screens)

Schöner Artikel, danke für die Empfehlung, Bea! 🙂

VanillaHare

Liest sich genau wie das was ich mir von dem Titel erhofft hatte. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! 😀