Finders, Keepers in der Vorschau – Etwas Finsteres lauert

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Stell dir vor, es gibt eine Datingapp, die dir anzeigt, wo sich andere Wanderer gerade befinden, die Lust dazu haben, sich mit dir zu treffen. Vielleicht sogar an einem ganz besonderen Ort mitten im Wald oder in einem bekannten Hostel um die Ecke, alles ist möglich. Doch was, wenn diese Wanderer nur wenige Meter von dir entfernt sind?

Wandern kann so öde sein?

Das erste Mal von Finders, Keepers habe ich auf dem Indie Showcase der Game Devs of Color gehört und war fasziniert von der Art des Spiels: Man sieht lediglich ein Smartphone im Bild, auf dem sich alles abspielt, mit einem virtuellen Finger wischt man über den Bildschirm. Auf dem Smartphone selbst läuft eine Datingapp, die entsprechend Personen anzeigt, die auch wandern, oder sogar Orte, die in der Nähe sind und an denen man sich treffen kann oder über den andere Nutzer der App bereits berichtet haben.

Ich selbst befinde mich im Wald und wandere mit einem Freund durch die Gegend. Oder: Er/sie wandert, während ich auf die Datingapp starre und mich durch die möglichen Dates swipe. Das macht schon Spaß, allerdings wiederholen sich Namen, Bilder und Texte bereits in der Demo ziemlich häufig, was ein bisschen schade finde, da ich denke, dass die Story des Spiels bestimmt weitergeht als die Viertelstunde in der Demo.

Finders, Keepers offenbart jedoch im Laufe der Zeit sein wahres Potential, denn nach einigen Minuten taucht eine Person auf, die angeblich nur wenige Meter von uns entfernt ist. Grund genug für uns, dort einmal vorbei zu schauen. Schließlich kann man ja auch gemeinsam wandern. Doch an besagter Stelle ist nichts, außer einer sehr seltsamen Rune. Ab hier wird Finders, Keepers sehr mysteriös und ich wollte weiterspielen, ich wollte wissen, was passieren wird. Doch die Demo war zu Ende und schloss sich selbst. Fies!

Schwarz und Weiß – ein bunter Wald

Ich mag den Stil, den Finders, Keepers an den Tag legt: Farblich gibt es nicht viel, denn alles ist in Schwarz-Weiß gehalten, während es einem leichten Pixelstil folgt, aber dennoch realistisch wirkt. Die Darstellung wirkt für mich sehr retro, was einen Widerspruch darstellt, denn früher gab es noch keine Smartphones. Doch der Stil passt zum Spiel und zur Story dahinter und verleiht ihm die richtige Atmosphäre.

Zwar wiederholen sich die Bilder und Texte der möglichen Dates sehr häufig, allerdings liebe ich dennoch die Kreativität bei den Texten, also die Vorstellungen der möglichen Kandidaten. Genau das gibt Finders, Keepers die notwendige Lebendigkeit. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Gameplay über die Zeit entwickelt und ob es tatsächlich auch auf Dauer fesseln kann.

Aktuell bin ich in einem Wertungsspektrum eines späten 70er, bzw. frühen 80er Bereich und bin sehr gespannt, wie das Endergebnis ist. Ihr könnt Finders, Keepers auf Steam bereits auf eure Wunschliste packen. Erscheinen möchte es im Frühjahr 2021.

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Beatrice Vogt
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