[Preview] Deep, in the Forest – Mit den Karten den König töten

Wenn die dunkelste Stunde naht und der König den Verstand verloren hat, gibt es einen tapferen Helden, der versucht, Ruhe und Ordnung in den Wald zu bringen – bewaffnet ist er mit einer Hand voll Karten. Deep, in the Forest ist ein roguelite Kartenspiel, das bei Steam Early Access ist.

Die Story von Deep, in the Forest

In Deep, in the Forest schlüpft ihr in die Rolle eines Tieres, das schlicht als Held bezeichnet wird. Dieses Tier war einst ein naher Vertrauter der königlichen Familie, doch eins Tages geschah etwas Schreckliches: Die Prinzessin verschwand und das stürzte den Wald ins Chaos. Klingt gut? Coole Sache, ein bisschen schade nur, dass mir das aktuell Deep, in the Forest noch nicht selbst erzählt, sondern ich mir von der Steamseite zusammensuchen musste. Das Spiel selbst erklärt zunächst nur die grundlegenden Spielmechaniken und ein bisschen der Story, doch wirklich Tiefgang ist noch nicht zu spüren. Bisher versuche ich nur, mich möglichst unbeschadet durch den Wald zu arbeiten – und das mit einer Hand voll Karten, die immer zufällig gezogen werden. Es ist also ein Spiel gegen den Zufall, wenn man so will, doch dieses Spiel macht bisher richtig viel Spaß. Die Story selbst rückt dabei fast in Vergessenheit, denn jedes Mal, wenn ich sterbe, versuche ich es direkt aufs Neue, denn irgendwo muss ja de Fehler gewesen sein.

Wie tief ist der Wald wirklich?

Deep, in the Forest ist ein roguelite Kartenspiel. Das bedeutet, dass ihr in jedem Kampf für jede Runde neue Karten aus eurem Deck zieht. Mit viel Glück sind es sinnvolle Karten, mit viel Pech habt ihr ganz schnell das Nachsehen. Doch glücklicherweise müsst ihr euch nicht nur auf eure Karten konzentrieren, denn nach so gut wie jedem Kampf droppen eure animalischen Gegner Gegenstände, die ihr ausrüsten könnt – und die sind manchmal wirklich praktisch. Ich hatte eine Runde, bei der ich am Ende doppelt so viele HP hatte wie zum Start und das nur durch diverse Items. Hier kann ich euch nur ans Herz legen, wirklich nach den Dingen zu gucken, die ihr so bekommen habt, denn sie erleichtern das Spiel doch um ein Vielfaches. Schade nur, dass sie jedes Mal verloren gehen, wenn ich schade.

Allerdings ist Deep, in the Forest kein Hardcore roguelite Spiel, bei dem ihr nach jedem Tod absolut von vorne anfangt. Ihr behaltet immerhin euer Geld und auch euren aktuellen Levelfortschritt, sodass ihr nicht ganz bei Null anfangt. Lediglich eure ersammelten Extrakarten und eure Gegenstände sind verschwunden. Das geht. Schlimmer wäre, denke ich, wenn es einen Permadeath hätte, aber so ist es doch noch ganz human im Vergleich zu anderen Titeln. Das coolste an Deep, in the Forest ist eigentlich wirklich, dass die Karten verschiedene Kombos auslösen können, wodurch ihre Effekte noch einmal verstärkt werden oder gar etwas Anderes auslösen können. Hier macht es Spaß, verschiedenes auszuprobieren. Ich bin gespannt, ob noch weitere Karten im Zuge der Early Access Phase hinzugefügt werden.

Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen

Ich liebe den Stil von Deep, in the Forest wirklich sehr. Die animalischen Charaktere sind bittersweet, denn auf der einen Seite sind sie wirklich niedlich gezeichnet, auf der anderen Seite wollen sie mir ans Leder und sind zum Teil wirklich gefährlich. Doch bei jedem Charakter sieht man, wie viel Liebe in ihn gesteckt wurde. Ob das nun der kleine Igel mit dein kleinen Blüten im Haar ist, die fiese Katze oder doch der Eulenpriester. Ein bisschen fühle ich mich an diesen alten Trickfilm erinnert, bei dem Mäuse in einem Schloss lebten und für Frieden kämpften und ein bisschen auch wie in Disney’s Robin Hood. Ich mag diesen Stil wirklich sehr. Auch wenn ich mir ein bisschen gewünscht hätte, dass es kein riguelite Kartenspiel ist, doch auch das passt irgendwie zum Setting.  Es macht einfach Lust nach mehr. Und das wird nicht nur im grafischen Stil deutlich, sondern auch ganz klar im Soundtrack. Ich bin bisher wirklich sehr begeistert von Deep, in the Forest und bin sehr gespannt, wie es sich weiterentwickelt.

Die bisherige Einschätzung

Ich war zu Beginn doch etwas skeptisch, ob Deep, in the Forest etwas für mich ist, denn ich hatte es nur angefragt, weil mich der grafische Stil interessierte. Ich ließ mich vollkommen unvoreingenommen auf den Titel ein – und wurde nicht enttäuscht. Bisher komme ich ganz gut mit dem roguelite Stil zurecht und hoffe einfach, dass es dabei bleibt und nicht im Zuge der Early Access Entwicklung nun doch noch schwieriger gestaltet wird. Für mich fühlt es sich sehr erfrischend an, auch einmal mit den Tieren des Waldes zu kämpfen und ihnen mit Karten den richtigen Weg zu zeigen, dabei ist das Gameplay auch vollkommen spannend und immer dem Zufall verschuldet. Ich bin sehr gespannt, wie sich Deep, in the Forest noch weiter entwickelt und hoffe, dass die Entwickler ihrem bisherigen Weg treu bleiben. Aktuell sagt mein Bauchgefühl, dass es eine Wertung zwischen 80 und 85 bekommen könnte, bin jedoch wirklich gespannt und drücke den Entwicklern die Daumen.

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